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Versuchtes Tötungsdelikt: Ehefrau bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt – Staatsanwaltschaft stellt gegen 34-Jährigen Antrag auf Erlass eines Haftbefehls

Datum: 23.09.2013

Kurzbeschreibung: Gemeinsame Presseerklärung Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe

Gemeinsame Presseerklärung Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe

Versuchtes Tötungsdelikt: Ehefrau bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt – Staatsanwaltschaft stellt gegen 34-Jährigen Antrag auf Erlass eines Haftbefehls

Karlsruhe-Durlach.
Unter dem dringenden Verdacht, seine um drei Jahre jüngere Ehefrau in der gemeinsamen Wohnung in der Grötzinger Straße misshandelt und fast erwürgt zu haben, nahmen Polizeibeamte am frühen Sonntagabend einen 34 Jahre alten Mann fest.

Nach den ersten Feststellungen der Ermittlungsbehörden hatte der Beschuldigte in den Nachmittagsstunden reichlich dem Alkohol zugesprochen und war – wie in der Vergangenheit offenbar schon öfter – seiner Frau gegenüber aggressiv geworden. Dabei bedrohte er die 31-Jährige zunächst mit einem Messer. Anschließend drosselte er die Frau mit einer Hundeleine wie auch einer Stofftasche. Letztendlich würgte er die Geschädigte bis zu deren Bewusstlosigkeit.

Als sie wieder zu sich kam, verließ die Frau die Wohnung und begab sich zu Verwandten, von wo aus die Polizei alarmiert wurde. Bei ihrer ärztlichen Untersuchung durch die Gerichtsmedizin stellte sich heraus, dass die Würgehandlungen für die Geschädigte absolut lebensbedrohlich waren.

Der widerstandslos festgenommene Beschuldigte wird sich nun wegen des dringenden Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes verantworten müssen. Aufgrund des Ermittlungsstandes stellt die Staatsanwaltschaft Karlsruhe gegen den 34-Jährigen Antrag auf Erlass eines Haftbefehls. Noch am Montag soll der Mann dem zuständigen Richter vorgeführt werden.

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