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Verstorbener 22-jähriger Häftling: Todesursache weiter unklar

Datum: 09.04.2015

Kurzbeschreibung: Gemeinsame Presseerklärung Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe

Gemeinsame Presseerklärung Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe

09.04.2015

(KA)Bruchsal – Verstorbener 22-jähriger Häftling: Todesursache weiter unklar

Auch nach dem vorläufigen Obduktionsergebnis ist die Ursache für den Tod des 22-jährigen Gefangenen, der am Mittwochmorgen tot in seiner Zelle aufgefunden wurde, weiter unklar. Nach den Feststellungen des Instituts für Rechtsmedizin und Verkehrsmedizin der Universität Heidelberg gibt es keine Anzeichen äußerer Gewalteinwirkung. Ein Schnelltest auf Methadon sei jedoch positiv ausgefallen.

Die Staatsanwaltschaft hat zur weiteren Klärung eine feingewebliche und eine chemisch-toxikologische Untersuchung angeordnet. Hierbei sollen insbesondere weitere Feststellungen zu der etwaigen Einnahme von Methadon und weiteren Medikamenten getroffen werden. Nach Mitteilung des rechtsmedizinischen Instituts werden die weiteren Untersuchungen mehrere Wochen in Anspruch nehmen.

Wie der Gefangene möglicherweise an Methadon gelangt ist und ob hierin eine Ursache für den Tod zu sehen ist, ist noch unklar. Der Verstorbene hat nicht an einem Methadonprogramm teilgenommen.



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