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Mutmaßlicher Taschendieb in Untersuchungshaft

Datum: 01.04.2016

Kurzbeschreibung: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und der Bundespolizeiinspektion Karlsruhe

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und der Bundespolizeiinspektion Karlsruhe

Mutmaßlicher Taschendieb in Untersuchungshaft

Karlsruhe, 01.04.2016

Ein 30-jähriger Deutscher steht im dringenden Verdacht, am Mittwoch zwei Männer in einem Fernreisezug bestohlen zu haben. Gegen ihn wurde Haftbefehl wegen räuberischen Diebstahls erlassen.

Die beiden Geschädigten im Alter von 24 und 25 Jahren schliefen im Zug und bemerkten zunächst nichts von dem Diebstahl. Als sie aufwachten, stellten sie jedoch fest, dass ihre Handys sowie ein Geldbeutel entwendet worden waren.

Einer der Reisenden wollte daraufhin den Diebstahl beim Zugbegleiter melden. Im Zwischenabteil fiel ihm der Tatverdächtige auf, der eine Karte aus dem zuvor entwendeten Geldbeutel in der Hand hielt. Weiterhin bemerkte der Geschädigte, dass der Mann zwei Handys in seinen Socken versteckt hatte. Er hielt den Taschendieb daraufhin fest und verständigte die Bundespolizei. Bis zum Eintreffen der Beamten wurde der Geschädigte vom Tatverdächtigen massiv bedroht.

Im Hauptbahnhof Karlsruhe wurde der dreiste Dieb durch Beamte der Bundespolizei vorläufig festgenommen. Bei der Durchsuchung wurden die entwendeten Handys aufgefunden. Der Geldbeutel konnte nicht festgestellt werden. Eine Absuche des Zuges verlief ebenfalls negativ.

Der 30-Jährige ist bereits mehrfach wegen Diebstahls sowie Körperverletzung, Nötigung und Bedrohung polizeilich in Erscheinung getreten. Da er einen Atemalkoholwert von über 1,6 Promille hatte, wurde er zunächst von einem Polizeiarzt untersucht, der die Gewahrsamsfähigkeit bestätigte.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe wurde der Mann dem Haftrichter vorgeführt und im Anschluss in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

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