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Mitteilung über Hauptverhandlungen in Strafsachen in der Woche vom 27. - 31.01.2014

Datum: 20.01.2014

Kurzbeschreibung: Hauptverhandlungen wegen Betruges (betrügerische Erlangung von Handytickets) und versuchten Betruges (Variante des sog. Enkeltricks)

Mitteilung über Hauptverhandlungen in Strafsachen in der Woche vom 27. - 31.01.2014

1 Ds 220 Js 38706/13      Betrug: betrügerische Beschaffung,

                                             sog. Handytickets

 

Amtsgericht Bruchsal     

76646 Bruchsal 

Schönbornstraße 18            

Donnerstag, 30.01.2014

14:30 Uhr, Sitzungssaal 001

Der 30 Jahre alte Angeklagte aus Ubstadt-Weiher muss sich im Zusammenhang mit der Beschaffung sog. Handytickets des Karlsruher Verkehrsverbunds (KVV) wegen Betruges vor dem Amtsgericht Bruchsal verantworten.

Von August bis Oktober 2013 habe er in 28 Fällen beim KVV über sein Mobiltelefon sog. Handytickets für Fahrten mit der Straßenbahn erworben. Für die Bezahlung habe er jeweils missbräuchlich fremde Kontodaten angegeben. Insgesamt sei hierdurch ein Schaden von 258,30 € entstanden.

 


10 Ds 230 Js 38000/13       versuchter Betrug,

                                                       Variante des sog. Enkeltricks

 

Amtsgericht Karlsruhe        

Schlossplatz 23

76131 Karlsruhe

 Freitag, 31.01.2014

10:00 Uhr, Sitzungssaal 1.16

Der 35 Jahre alte Angeklagte, ein Litauer ohne festen Wohnsitz in Deutschland, muss sich wegen versuchten Betruges in einer Variante des sog. Enkeltricks vor dem Amtsgericht Karlsruhe verantworten.

Unbekannte Tatgenossen des Angeklagten hätten am Nachmittag des 31.10.2013 bei den Geschädigten in Karlsruhe angerufen. Bewusst wahrheitswidrig hätten sie behauptet, der Sohn der Geschädigten habe einen Verkehrsunfall verursacht und dabei ein Mädchen schwer verletzt. Für die Notoperation wären 15.000 € zu bezahlen. Die Geschädigten seien auf diese – tatsächlich frei erfundene – Geschichte eingegangen, allerdings hätten sie derzeit lediglich 2.000 € zuhause.

Mit diesem Betrag hätten sich die unbekannten Täter einverstanden erklärt und den Angeklagten beauftragt, das Geld abzuholen. Am Wohnanwesen der Geschädigten konnte der Angeklagte durch die mittlerweile alarmierte Polizei festgenommen werden. Er befindet sich seither aufgrund eines von der Staatsanwaltschaft Karlsruhe erwirkten Haftbefehls in Untersuchungshaft.

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