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Bruchsal – Hintergrund für nächtliche Auseinandersetzung im Bruchsaler Industriegebiet offenbar massive Streitigkeiten im Rotlichtmilieu - mutmaßliche Tatwaffe gefunden - Verdächtige auf freiem Fuß

Datum: 19.10.2015

Kurzbeschreibung: Gemeinsame Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Karlsruhe und der Staatsanwaltschaft Karlsruhe

(KA) Bruchsal – Hintergrund für nächtliche Auseinandersetzung im Bruchsaler Industriegebiet offenbar massive Streitigkeiten im Rotlichtmilieu - mutmaßliche Tatwaffe gefunden - Verdächtige auf freiem Fuß

Nach den Ermittlungen des Kriminalkommissariats Bruchsal dürfte der Hintergrund der in der Nacht zum Sonntag gemeldeten Auseinandersetzung auf dem Parkplatz eines Schnellimbisses in der Bruchsaler Kammerforststraße und des anschließenden Geschehens im Bereich eines Bordellbetriebes in der nahegelegenen Industriestraße in massiven Streitigkeiten im Rotlichtmilieu zu suchen sein.

Während nach wie vor keinerlei Verletzte der Auseinandersetzung bekannt wurden, führte die Absuche des Bereiches um den Bordellbetrieb in der Industriestraße zum Auffinden der bei der Schussabgabe auf einen unbeteiligten Pkw vermutlich benutzten Waffe.

Fünf der sechs noch in der Nacht festgenommenen Verdächtigen zeigten sich gegenüber den ermittelnden Kriminalbeamten äußerst unkooperativ. Der sechste konnte als Beteiligter ausgeschlossen werden.

Die anderen machten entweder keine sachdienlichen Angaben oder von ihrem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch. Da die Schüsse bislang keinem konkreten Verdächtigen zugeordnet werden konnten, kamen die Männer inzwischen wieder auf freien Fuß.

Die in der Industriestraße erfolgte Schussabgabe auf zwei völlig unbeteiligte Insassen eines vorbeikommenden Pkw ist wohl in Verkennung der Situation erfolgt. Offenbar hatten die in den Bereich eines Bordellbetriebes geflüchteten Beteiligten der Auseinandersetzung das zweimalige langsame Vorbeifahren der ortsunkundigen Männer als Bedrohung empfunden, so dass sie auf deren Fahrzeug schossen.

Weitere Ermittlungen zur Aufklärung des Geschehens dauern mit unverminderter Intensität an. Hierzu gehört auch die akribische Auswertung der von der Kriminaltechnik gesicherten Spuren.



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