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Gemeinsame Presseerklärung Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe

Datum: 02.12.2013

Kurzbeschreibung: Geschädigte ermittelt jugendliche Falschgeldverbreiter im Internet

Gemeinsame Presseerklärung Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe, 02. Dezember 2013

Geschädigte ermittelt jugendliche Falschgeldverbreiter im Internet

Durch die Internet-Recherchen einer Geschädigten konnten die Ermittlungsbehörden vier junge Männer, drei im Alter von 16 Jahren und einen 18-Jährigen, als Hersteller und Verbreiter von falschen 50-Euro-Scheinen ermitteln.

Die 19-jährige Geschädigte war am 29. September auf dem Heimweg vom Oktoberfest in Stutensee von zwei jungen Männern gebeten worden, einen 50-Euro-Schein zu wechseln. Das Duo hatte sich wegen fehlenden Wechselgeldes auch mit 40 Euro zufrieden gegeben. Schon beim Anfassen des Geldscheines kamen der Frau aber erhebliche Zweifel an seiner Echtheit auf. Als sie die Personen darauf ansprach, ergriffen beide die Flucht.

Anhand der in einem Internetportal vom Oktoberfest veröffentlichten Fotos stieß die 19-Jährige dann bei ihrer Suche auf die beiden Geflüchteten. Kurzerhand druckte sie die Bilder aus und brachte diese den Polizeibeamten der Festwache. An die Personalien der beiden 16- und 18-Jährigen gelangte die Betrogene in der Folge durch weitere Recherchen in ihrem sozialen Netzwerk. Ein weiterer - bereits am 28. September ebenfalls auf dem Oktoberfest erfolgreicher - Falschgeldwechsel zu Lasten einer anderen Frau war darüber hinaus Anfang Oktober angezeigt worden.

Die weiteren polizeilichen Maßnahmen führten zu zwei weiteren Tatgenossen im Alter von 16 Jahren, die ebenfalls an der Herstellung und Verbreitung der Geldkopien mitgewirkt hatten.

Alle vier Personen müssen nun wegen der Herstellung und Verbreitung von Falschgeld mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.

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