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Drei Monate nach versuchtem Tötungsdelikt in der Karlsruher Innenstadt: 26 Jahre alter zweiter Tatverdächtiger stellt sich den Behörden

Datum: 24.09.2013

Kurzbeschreibung: Gemeinsame Presseerklärung Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe

Gemeinsame Presseerklärung Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe

24.09.2013

Drei Monate nach versuchtem Tötungsdelikt in der Karlsruher Innenstadt: 26 Jahre alter zweiter Tatverdächtiger stellt sich den Behörden

Karlsruhe.
Eine Woche nach der Festnahme eines 22 Jahre alten Mannes im rheinland-pfälzischen Jockgrim hat sich am Montagnachmittag ein gleichfalls mit Haftbefehl gesuchter 26-jähriger Verdächtiger den Ermittlungsbehörden gestellt.

Den beiden Männern wird vorgeworfen, in der Nacht zum 22. Juni in einer Gaststätte im Karlsruher Hirschhof zwei 32 und 35 Jahre alte Brüder zum Teil schwerst verletzt zu haben.

Zur Eröffnung des gegen ihn wegen dringenden Verdachts der Mittäterschaft bei einem versuchten Tötungsdelikt von der Staatsanwaltschaft Karlsruhe erwirkten Haftbefehls wird der 26 Jahre alte Beschuldigte, der sich zum Tatgeschehen bislang nicht äußert, am Dienstagnachmittag dem zuständigen Richter vorgeführt.

Wie berichtet, war es in der Juninacht in einem Lokal im Karlsruher Hirschhof unter mehreren Besuchern zu einem Streit gekommen, an dem auch ein 32 Jahre alter Mann beteiligt war. Als dessen als Türsteher des Lokals beschäftigter 35 Jahre Bruder schlichtend eingreifen wollte, entwickelte sich aus dem Disput eine handfeste Auseinandersetzung.

Dabei wurde das Brüderpaar massiv angegriffen. Aufgrund ihrer Ermittlungen gehen Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei davon aus, dass beide jetzt dingfest gemachten Tatverdächtigen Messer zogen und dem Türsteher eine klaffende Schnittverletzung am Hals sowie diverse Platzwunden am Hinterkopf zufügten. Der 32-jährige Bruder des Verletzten erlitt eine Schnittwunde am Rücken sowie schwere Augenverletzungen, die den Verlust der Sehkraft befürchten ließen. Bis heute ist der Mann in ärztlicher Behandlung.

Wie berichtet, waren die Karlsruher Beamten bei ihren Ermittlungen beziehungsweise bei der Festnahme in Jockgrim von der Zielfahndung des baden-württembergischen Landeskriminalamtes sowie vom Sondereinsatzkommando der rheinland-pfälzischen Polizei tatkräftig unterstützt worden.

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