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Altkleidercontainer mutwillig in Brand gesetzt – 18 Jahre alter Feuerwehrmann unter Tatverdacht

Datum: 17.08.2016

Kurzbeschreibung: Gemeinsame Presseerklärung von Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe

Gemeinsame Presseerklärung von Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe

Graben-Neudorf - Altkleidercontainer mutwillig in Brand gesetzt – 18 Jahre alter Feuerwehrmann unter Tatverdacht

Ein 18 Jahre alter Angehöriger der Freiwilligen Feuerwehr Graben-Neudorf steht unter dem Verdacht, in der Nacht zum Mittwoch einen in der Molzaustraße im Ortsteil Neudorf aufgestellten Kleidercontainer in Brand gesetzt und damit einen Feuerwehreinsatz ausgelöst zu haben.

Noch während der Einsatz der um 02.28 Uhr alarmierten Wehrleute andauerte, zog sich der Kreis der Ermittlungen derart eng um den mit im Einsatz befindlichen 18-Jährigen, dass dieser von Polizeibeamten noch an Ort und Stelle festgenommen wurde.

Während die verbliebenen 15 Wehrleute die Flammen rasch ersticken und den entstandenen Sachschaden auf etwa 1.000 Euro begrenzen konnten, räumte der Verdächtige ein, das Feuer selbst gelegt und anschließend den Feuerwehreinsatz durch einen entsprechenden Notruf eingeleitet zu haben.

Ob der nach Abschluss der erforderlichen Feststellungen in die Obhut von Verwandten gegebene junge Mann auch für weitere acht seit Mitte Juli verübte Taten im Bereich Graben-Neudorf in Frage kommt, sollen die weiteren Ermittlungen des örtlichen Polizeipostens klären. Bei der Serie waren Feldflächen, Stroh- und Heuballen sowie Mülleimer in Brand gesetzt und ein Sachschaden von insgesamt über 16.000 Euro angerichtet worden. Personen kamen glücklicherweise in keinem der Fälle zu Schaden.

Die Beamten stehen auch in engem Kontakt mit ihren Kollegen des Polizeipostens Stutensee, wo im identischen Zeitraum eine ähnliche Brandserie zu verzeichnen ist. Dort wurden zuletzt am späten Dienstagabend in Friedrichstal rund 200 Stroh- und Heuballen angezündet und ein Schaden von etwa 10.000 Euro verursacht. – siehe hierzu die gesonderte Meldung des Polizeipräsidiums Karlsruhe.

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