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Gemeinsame Presseerklärung Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe

Datum: 30.09.2013

Kurzbeschreibung: 38-Jähriger nach Streit in Haft

Gemeinsame Presseerklärung Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe


Karlsruhe, 30.09.2013


38-Jähriger nach Streit in Haft


Waldbronn-Neurod. Nach einem Beziehungsstreit, der in der Nacht zum Samstag in einem Wohnwagen auf dem Neuroder Campingplatz ausgeartet war, musste ein 28-Jähriger mit schweren Schnittverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden.



Zunächst hatte ein Straßenbahnfahrer am Samstag kurz nach 8.00 Uhr seiner Leitstelle eine in Nähe des Bahnhofes Neurod liegende Person gemeldet. Nach der Erstversorgung durch ein Rettungsteam kam der Mann unterkühlt und mit teils massiven Schnittverletzungen am Kopf sowie an den Armen per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus.



Die vor Ort angetroffenen Blutspuren führten letztlich zu einem Wohnwagen auf dem Campingplatz Neurod. Noch am Samstagvormittag konnte der unter dringendem Tatverdacht stehende Wohnwagenbesitzer und Freund des Opfers, ein 38 Jahre alter Kenianer, festgenommen werden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe wurde er am Sonntag einem Haftrichter vorgeführt, der die Untersuchungshaft wegen versuchten Totschlags angeordnet hat. Darüber hinaus stellten die Ermittler ein blutbehaftetes Messer sicher. Ob es sich dabei um die Tatwaffe handelt, bedarf allerdings noch weiterer Untersuchungen.



Glücklicherweise haben sich inzwischen die Verletzungen bei dem 28-jährigen, aus dem Sudan stammenden Mann als nicht so schwerwiegend wie zunächst angenommen erwiesen. Voraussichtlich kann er noch im Laufe der Woche die Klinik wieder verlassen.



Wie die weiteren Ermittlungen ergeben haben, waren die beiden alkoholisierten Männer wohl in der Nacht gegen 1.00 Uhr in dem Wohnwagen wegen der zuvor anwesenden Freundin des 38-Jährigen in einen heftigen Eifersuchtsstreit geraten. Der 28-Jährige konnte sich anschließend trotz der Verletzungen noch bis in die Nähe des Neuroder Bahnhofes in Sicherheit bringen, wo er letztlich dank des aufmerksamen Bahnführers gefunden wurde.

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