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22-Jähriger nach bewaffnetem Raubüberfall auf Taxifahrer festgenommen

Datum: 02.01.2018

Kurzbeschreibung: Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidium Karlsruhe

Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidium Karlsruhe
 

22-Jähriger nach bewaffnetem Raubüberfall auf Taxifahrer festgenommen

Ein 22-Jähriger steht unter dem dringenden Tatverdacht, einen Taxifahrer in der Nacht zum Dienstag in Bruchsal unter Vorhalt einer Pistole überfallen zu haben. Der Mann ist wenige Minuten nach der Tat im Zuge der Polizeifahndung von Beamten des Polizeireviers Bruchsal festgestellt und nach einer Verfolgung zu Fuß festgenommen worden.

Nach den Ermittlungen des Kriminalkommissariats Bruchsal war der Verdächtige am Karlsruher Europaplatz in das Taxi gestiegen und wollte sich zum Bruchsaler Bahnhof fahren lassen. Kurz vor Erreichen des Ziels habe der Fahrgast allerdings seinen Chauffeur in die Durlacher Straße umdirigiert und sei dort gegen 03.30 Uhr ausgestiegen. In der Folge sei der Passagier offenbar an die Fahrerseite herangetreten, habe dem Taxi-Fahrer eine Pistole vorgehalten, Bargeld gefordert und sei letztlich mit der Geldbörse des Taxifahrers geflüchtet.

Aufgrund der guten Personenbeschreibung stellte eine in die Fahndung eingebundene Streife bei der Kreuzung Luisen- und Stadtgrabenstraße eine passende Person fest, die beim Erkennen der Beamten sofort in Richtung der Viktoriastraße davonrannte. Der Verdächtige wurde zu Fuß verfolgt und konnte schließlich im Bereich des Bahnhofplatzes festgenommen werden. Bei ihm wurde eine Schreckschusspistole und sowie das mutmaßlich erbeutete Bargeld sichergestellt.

Laut Vortest stand der Festgenommene nicht unter Alkoholeinfluss. Bezüglich einer möglichen Beeinflussung durch Drogen des bereits wegen eines entsprechenden Verstoßes auffällig gewesenen 22-Jährigen stehen weitere Untersuchungsergebnisse noch aus.

Am Dienstagnachmittag erließ das Amtsgericht auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe Haftbefehl gegen den Beschuldigten wegen des dringenden Tatverdachts der schweren räuberischen Erpressung.



 



 



 

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