Suchfunktion

Hauptverhandlungen wegen versuchten Totschlags u.a.

Datum: 06.04.2016

Kurzbeschreibung: Mitteilung über Hauptverhandlungen in Strafsachen in der Woche vom 11.04. - 18.04.2016

Mitteilung über Hauptverhandlungen in Strafsachen in der Woche vom

11.04. - 18.04.2016

 

1 Ks 150 Js 47453/15                       versuchter Totschlag u.a.

Landgericht Karlsruhe               

Hans-Thoma-Str. 7

76133 Karlsruhe

Dienstag, 12.04.2016 und

Mittwoch, 13.04.2016

jeweils 9:00 Uhr, Schwurgerichtssaal

Der 25-jährige Angeklagte muss sich wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung vor dem Landgericht Karlsruhe verantworten.

Dem tunesischen Angeklagten wird vorgeworfen, er habe dem Geschädigten am 05.12.2015 - nachdem er sich mit dem Geschädigten bereits in einer Straßenbahn gestritten habe - an der Haltestelle Gottesauer Platz in Karlsruhe mit einem scharfen Gegenstand eine über zehn Zentimeter lange Schnittwunde am Hals zugefügt. Hierbei habe er den Tod des Geschädigten beabsichtigt. Der Schnitt habe jedoch keine lebensgefährlichen Verletzungen verursacht.

Der Angeklagte befindet sich aufgrund eines von der Staatsanwaltschaft Karlsruhe erwirkten Haftbefehls seit dem 08.01.2016 in Untersuchungshaft.

 

5 KLs 620 Js 16685/14                        Computerbetrug

Landgericht Karlsruhe                                                 

Hans-Thoma-Str. 7

76133 Karlsruhe

Dienstag 12.04.2016, 10:30 Uhr

Montag, 18.04.2016, 10:30 Uhr

Dienstag 19.04.2016, 9:00 Uhr

Mittwoch, 20.04.2016, 9:00 Uhr

Montag, 25.04.2016, 10:30 Uhr

Dienstag 26.04.2016, 9:00 Uhr

jeweils Saal 125 / 1. OG

 

Der 32-jährige Angeklagte muss sich wegen banden- und gewerbsmäßigen Computerbetruges und Mitgliedschaft in einer ausländischen kriminellen Vereinigung vor dem Landgericht Karlsruhe verantworten.

Dem lettischen Angeklagten wird vorgeworfen, er habe sich spätestens im Dezember 2010 mit anderen Personen zu einer - insbesondere aus Kasachstan und Lettland agierenden - Bande zusammengeschlossen, um über eine Trojaner-Software an geheime Online-Banking-Daten zu gelangen und diese für unberechtigte Online-Überweisungen zu nutzen. Das Geld sei überwiegend auf die Konten sogenannter Finanzagenten geflossen, die die Beträge dann in bar an die Bande weiterleiteten. Die Geldübergaben seien insbesondere in Karlsruhe, Bruchsal, Mingolsheim und Odenheim erfolgt. In insgesamt 34 Fällen sei der Angeklagte an Online-Überweisungen beteiligt gewesen, wobei die Abbuchungen in einigen Fällen nicht ausgeführt wurden oder rückgebucht werden konnten. Die Geschädigten stammten aus dem gesamten Bundesgebiet. Es sei ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 75.000,- EUR entstanden.

Der Angeklagte, der in Estland festgenommen und am 16.10.2015 nach Deutschland ausgeliefert wurde, befindet sich seither aufgrund eines von der Staatsanwaltschaft erwirkten Haftbefehls in Untersuchungshaft.

 

 6 Ds 310 Js 21993/15                         Körperverletzung im Amt

Amtsgericht Karlsruhe               

Schlossplatz 23

76131 Karlsruhe

Montag, 11.04.2016 und

Montag, 18.04.2016

jeweils 8:30 Uhr, Sitzungssaal 0.10 / EG

Der 27-jährige Angeklagte ist Polizeibeamter und muss sich wegen gefährlicher Körperverletzung im Amt vor dem Amtsgericht Karlsruhe verantworten.

Ihm wird vorgeworfen, er habe am 04.10.2014 in Karlsruhe einem 17-Jährigen, der von zwei anderen Polizeibeamten am Boden festgehalten wurde, mit einem Polizeistiefel ins Gesicht getreten und dabei erhebliche Verletzungen, insbesondere einen mehrfachen Bruch des Nasenbeins, verursacht. Der damals 17-Jährige war anfänglich einer Polizeikontrolle unterzogen worden, da kurz zuvor gemeldet worden war, dass das Wartehäuschen der Straßenbahnhaltestelle „Eggensteinerstraße“ mutwillig beschädigt worden sei. Im Rahmen der Kontrolle zeigte der 17-Jährige ein sehr aggressives Verhalten und beschimpfte die anwesenden Polizeibeamten. Er wurde am 02.07.2015 vom Amtsgericht Karlsruhe aufgrund der Geschehnisse wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, versuchter Körperverletzung, Beleidigung und Bedrohung zu einer Jugendstrafe auf Bewährung verurteilt.

Fußleiste