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Gemeinsame Presseerklärung Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe: - Eggenstein-Leopoldshafen: Waffenfund in WAK

Datum: 05.08.2013

Kurzbeschreibung: Waffenfund auf dem Gelände der Wiederaufbereitungsanlage Karlsruhe (WAK): Verdacht des Verstoßes gegen das Waffengesetz

Karlsruhe, 5. August 2013

 
Gemeinsame Presseerklärung Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe zum Waffenfund auf dem Gelände der Wiederaufbereitungsanlage Karlsruhe (WAK): Verdacht des Verstoßes gegen das Waffengesetz

 

Gegen einen 51 Jahre alten Mitarbeiter der Wiederaufbereitungsanlage Karlsruhe in Eggenstein-Leopoldshafen besteht nach den Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei Karlsruhe der Verdacht   eines Verstoßes gegen das Waffengesetz.

 

Der bislang als Gabelstaplerfahrer eingesetzte Mann hat inzwischen gegenüber Beamten der Kriminalpolizei eingeräumt, zwei Luftgewehre wie auch eine Luftdruckpistole sowie dazugehörige Munition auf das umfriedete Betriebsgelände der WAK gebracht zu haben. Hintergrund hierfür sei seine Absicht gewesen, auf Tauben zu schießen.

 

Ein unmittelbar nach Bekanntwerden der Waffenfunde von der Staatsanwaltschaft Karlsruhe beantragter richterlicher Durchsuchungsbeschluss bei dem bereits durch betriebsinterne Nachforschungen in Verdacht geratenen Mann wurde noch am vergangenen Freitag vollzogen. Dabei wurden in seinen Wohnräumen weitere so genannte Diabolo-Munition sowie ein Zielfernrohr und anderes Zubehör für Luftdruckwaffen entdeckt.

 

Eine im Zusammenhang mit dem Rückbau und der Entsorgung der Wiederaufbereitungsanlage stehende Motivation des 51-Jährigen ist nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen auszuschließen.

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