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Vier Tatverdächtige nach bewaffneten Raubüberfällen auf Spielhallen ermittelt

Datum: 13.06.2013

Kurzbeschreibung: 

Gemeinsame Presseerklärung Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe, 12. Juni 2013

Karlsruhe/Bruchsal/Pforzheim. Vier Tatverdächtige nach bewaffneten Raubüberfällen auf Spielhallen ermittelt

Ein 19-Jähriger und drei Männer im Alter von 20 Jahren wurden am Dienstag unter dem dringenden Tatverdacht festgenommen, für drei im April verübte Raubüberfälle auf Spielhallen verantwortlich zu sein.

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Die allesamt aus dem Kosovo stammenden Personen werden verdächtigt, am Abend des 11. April gegen 22.15 Uhr unter Vorhalt einer Schusswaffe aus einem in der Karlsruher Kreuzstraße gelegenen Spielcasino mehrere hundert Euro erbeutet zu haben. Besonders dreist waren drei Mitglieder des Quartetts. Diese fuhren eine Stunde später nach Bruchsal und überfielen eine Spielhalle in der Wörthstraße.

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Ein dritter Raubüberfall wurde am 27. April spätabends in der Pforzheimer Bleichstraße verübt und geht nach jetzigem Stand der Ermittlungen ebenfalls auf das Konto der vier Verdächtigen. Eine nach den Taten zusammengestellte Ermittlungsgruppe der Karlsruher Kriminalpolizei war bei den mit großem Aufwand geführten Ermittlungen nicht zuletzt dank der engen Zusammenarbeit mit der Polizeidirektion Pforzheim auf den Personenkreis gestoßen.

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Das Amtsgericht Karlsruhe ordnete in der Folge aufgrund der gewonnenen Verdachtsmomente auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe Wohnungsdurchsuchungen für Objekte in Karlsruhe, Bruchsal, Pforzheim, Baden-Baden sowie in Friesenheim an. Die Fahnder konnten bei den am Dienstag (11.06.13) vorgenommenen Durchsuchungsmaßnahmen die bei den Taten getragene Kleidung wie auch eine Schreckschusswaffe sicherstellen. Diese wurde bei allen drei Überfällen eingesetzt.

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Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe hat für alle vier Beschuldigte Haftbefehle beim zuständigen Amtsgericht beantragt. Während gegen einen der Tatverdächtigen im Alter von 19 Jahren die Untersuchungshaft erging, wurden die Haftbefehle gegen seine 20-jährigen Tatgenossen unter Erteilung von Auflagen außer Vollzug gesetzt.

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