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Zum schweren Verkehrsunfall mit fünf Toten auf der Autobahn 5 bei Bruchsal: Getötete Personen weitgehend identifiziert - Unfallursache offenbar Unachtsamkeit und ungenügender Sicherheitsabstand

Datum: 05.06.2013

Kurzbeschreibung: 

Gemeinsame Presseerklärung Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe, 04. Juni 2013

Zum schweren Verkehrsunfall mit fünf Toten auf der Autobahn 5 bei Bruchsal:
Getötete Personen weitgehend identifiziert - Unfallursache offenbar Unachtsamkeit und ungenügender Sicherheitsabstand

Die am Montagmorgen bei dem tragischen Unfall auf der Autobahn 5 bei Bruchsal-Büchenau getöteten fünf Personen konnten inzwischen durch die Ermittlungsbehörden identifiziert werden. Demnach handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um fünf litauische Männer im Alter von 22, 26, 29, 33 und 45 Jahren.

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Nach den bisherigen Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft kommt als Ursache des Geschehens Unachtsamkeit in Verbindung mit unzureichendem Sicherheitsabstand des 31Jahre alten Lkw-Fahrers in Betracht. Trotz eines in letzter Sekunde eingeleiteten Bremsversuchs fuhr dessen Schwerfahrzeug am Stau-Ende zunächst gegen den Anhänger des mit fünf Personen besetzten Abschleppfahrzeuges.

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Von der für den Pkw-Transport bestimmten, leeren Ladefläche des Anhängers hob das auffahrende Schwerfahrzeug dann wie von einer Schanze ab und begrub den Kleinlaster unter sich. In der Folge traf das Zugfahrzeug des Verursachers noch das Heck eines mit Dämmmaterial beladenen Lastzuges und schob diesen gegen zwei davor stehende Schwerfahrzeuge.

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An dem Kleinlaster schlug der Kraftstofftank leck, was unmittelbar zum Brand beider Lastfahrzeuge führte, von dem auch der davor stehende Anhänger mit Dämmmaterial betroffen war. Obwohl sie zeitnah eingetroffen waren, konnten die über 50 eingesetzten Angehörigen umliegender Feuerwehren nicht mehr verhindern, dass das mit fünf Personen besetzte Abschleppfahrzeug vollständig ausbrannte.

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Während für die Insassen jede Hilfe zu spät kam, konnte sich der aufgefahrene 31-jährige Lkw-Fahrer unverletzt in Sicherheit bringen. Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe hat wegen fahrlässiger Tötung gegen den aus Rumänien stammenden Berufskraftfahrer ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

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Auch stehen zur Personenfeststellung der Getöteten noch weitere Untersuchungen aus; mit einem abschließenden Ergebnis des Instituts für Rechtsmedizin in Heidelberg ist in dieser Woche aber nicht zu rechnen.

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