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Mutmaßlicher Serienbrandstifter gesteht weitere Taten im Stadt- und Landkreis Karlsruhe

Datum: 31.05.2013

Kurzbeschreibung: 

Gemeinsame Presseerklärung Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe, 31. Mai 2013

Mutmaßlicher Serienbrandstifter gesteht weitere Taten im Stadt- und Landkreis Karlsruhe

Der in der Nacht zum 10. April 2013 von einem Sondereinsatzkommando der Polizei nach einer versuchten Brandlegung in Pforzheim festgenommene und seither in Untersuchungshaft sitzende 30 Jahre alte Mann aus dem Kreis Ludwigsburg hat jetzt noch weitere Brandlegungen im Stadt- und Landkreis Karlsruhe eingeräumt.

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Wie berichtet, hatte der Beschuldigte bereits unmittelbar nach seiner Festnahme gegenüber der bei der Polizeidirektion Ludwigsburg eingerichteten Ermittlungs-gruppe LOGI eine ganze Reihe von Brandstiftungen in den Bereichen Ludwigsburg und Pforzheim, aber auch Taten in Bretten, Bruchsal und Karlsruhe zugegeben.

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Aufgrund seiner gegenüber Beamten der Kriminalaußenstelle Bruchsal gemachten Angaben ist nunmehr davon auszugehen, dass der Mann zwischen Oktober 2011 und März 2013 allein im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Karlsruhe mindestens 15 solcher Taten verübt und einen Gesamtschaden von über 4,5 Millionen Euro angerichtet hat.

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Dabei hatte er insbesondere im nördlichen Landkreis Karlsruhe immer wieder hochwertige Pkw, aber auch Lkw sowie gelagerte Waren in Brand gesetzt.

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Den Löwenanteil an der siebenstelligen Schadenssumme haben der Brand eines Bruchsaler Autohauses in der Straße Im Wendelrot in der Nacht zum 7. September 2012 mit 2,5 Millionen Euro und die in der Nacht zum 16. März 2013 verübte Brandstiftung an vier in der Bruchsaler Industriestraße ausgestellten Großtraktoren mit einem Schaden von etwa 1,2 Millionen Euro. Auf dem Gelände eines Autohauses in Karlsruhe-Bulach hatte er in der Nacht zum 14. Januar 2013 einen Sportwagen in Brand gesetzt, wobei drei weitere Fahrzeuge in Mitleidenschaft gezogen wurden und die Schadenssumme 250.000 Euro erreichte.

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Schäden in Höhe von 100.000 sowie 110.000 Euro richteten im Dezember 2011 und im September 2012 die von ihm eingeräumten Feuer auf dem Gelände zweier Autohäuser in den Bruchsaler Stegwiesen und in der Gondelsheimer Straße in Bretten an.

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Bei dem Brand in Bruchsal am 15.12.2011 waren unter anderem auch jeweils ein Dienstfahrzeug der Bruchsaler Bereitschaftspolizei und der Bundeswehr in Flammen aufgegangen.

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