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Junge Männer versuchten Zigarettenautomat aufzusprengen

Datum: 15.05.2013

Kurzbeschreibung: 

Gemeinsame Presseerklärung Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe

Junge Männer versuchten Zigarettenautomat aufzusprengen

Karlsruhe. Wegen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion, schweren Diebstahls und Sachbeschädigung werden sich drei Tatverdächtige im Alter von 14, 15 und 18 Jahren aus Karlsruhe strafrechtlich verantworten müssen.

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Nach den Feststellungen der Polizei hatten die drei in der Nacht zum Mittwoch zunächst versucht, mit einem Brecheisen an den Inhalt eines in der Jenaer Straße im Stadtteil Hagsfeld aufgestellten Zigarettenautomaten zu gelangen. Als dies scheiterte, brachen sie das Fenster eines danebenstehenden ehemals als Kiosk genutzten Containers auf. Anschließend versprühten sie sowohl in dem Container als auch an einer Hauswand den Inhalt eines vorgefundenen Feuerlöschers.

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Damit nicht genug, kamen die drei schließlich auf die überaus gefährliche Idee, den Zigarettenautomaten aufzusprengen. So verursachten sie in der Folge eine lautstarke Verpuffung, die - entgegen einer ähnlichen Tat Ende April in Karlsdorf-Neuthard - aber niemanden verletzte und wohl auch keinen größeren Schaden anrichtete.

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Da ein gegen 02.30 Uhr aufmerksam gewordener Anwohner die Polizei alarmierte, konnte das Trio rasch festgenommen werden. Dabei nutzte es zwei der Burschen auch nichts, dass sie sich in einem Gebüsch versteckt hatten. Nach Abschluss der erforderlichen ersten Feststellungen und geständigen Einlassungen wurden sie dann am Mittwochmorgen wieder auf freien Fuß gesetzt beziehungsweise in die Obhut ihrer Eltern gegeben.

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Weitere Ermittlungen der Kriminalpolizei, unter anderem auch zum jeweiligen Tatbeitrag der zum Teil polizeibekannten Beschuldigten, dauern bis zur Stunde noch an.

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Anmerkung:
In den Nachtstunden zum 27. April wurde in Karlsdorf-Neuthard ein 14 Jahre alter Junge bei einer ähnlich gelagerten Tat von einem durch die herbeigeführte Explosion aus der Wand gerissenen Zigarettenautomaten derart schwer verletzt, dass er wenige Tage später im Krankenhaus verstarb.

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Im Blick auf mögliche Nachahmungs-Täter machen die Ermittlungsbehörden zur Art und Weise der Herbeiführung der Detonationen keine Angaben. Es sei aber angemerkt, dass dabei keine Sprengstoffe Verwendung fanden.

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