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Ergänzung zur Meldung: "Tötungsdelikt mit anschließender Selbsttötung"

Datum: 03.05.2013

Kurzbeschreibung: 

Gemeinsame Presseerklärung Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe


StA und PP Karlsruhe – Östringen. Ergänzung zur Meldung: „Tötungsdelikt mit anschließender Selbsttötung“

Das tragische Geschehen am Donnerstagnachmittag in einem Wohnanwesen in der Östringer Hauptstraße, bei dem zwei 65 (nicht 64, wie zunächst vermeldet) und 66 Jahre alte Brüder starben, war nach den Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft auf einen Streit um den Verkauf des Elternhauses zurückzuführen.

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So sollte der in dem Haus in der Hauptstraße lebende 66-Jährige nach den Vorstellungen seines jüngeren Bruders, der Eigentümer des Anwesens war, seine Wohnung räumen. Als der im Rhein-Neckar-Kreis wohnhafte 65-Jährige am Donnerstagnachmittag zur Klärung in diesem Zusammenhang stehender Fragen den älteren Bruder aufsuchte, schoss dieser aus einer Schrotflinte offenbar zwei Mal auf ihn. Nach dem Tod des 65-Jährigen erschoss sich der Mann dann selbst.

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Angehörige, die den jüngeren Bruder vermisst und das Haus deshalb gegen 17.50 Uhr aufgesucht hatten, alarmierten umgehend Rettungskräfte und Polizei. Doch kam jede Hilfe zu spät.  Zur Klärung der genauen Todesursache hat die Staatsanwaltschaft die Obduktion der beiden Toten angeordnet. Die Schrotflinte wurde sichergestellt. Ihre Herkunft ist bislang unklar. So besaß der 66-Jährige keine Waffenbesitzkarte, auch war das Gewehr nicht registriert. Möglicherweise handelt es sich um eine vom Vater des Brüderpaars, der Jäger war, legal erworbene Waffe. Auch hierzu dauern die weiteren Ermittlungen noch an.

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