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Mitteilung über Hauptverhandlungen in Strafsachen in der Woche vom 04. - 08.03.2013

Datum: 25.02.2013

Kurzbeschreibung: Hauptverhandlungen wegen versuchten Totschlags und betrügerischer Beschaffung von Geigen

Mitteilung über Hauptverhandlungen in Strafsachen in der Woche vom 04. - 08.03.2013

14 Ds 640 Js 39516/10       Beihilfe zum Betrug
                                                  betrügerische Beschaffung
                                                  hochwertiger Geigen

Amtsgericht Karlsruhe
Schlossplatz 23
76131 Karlsruhe
Dienstag, 05.03.2013
8:00 Uhr, Saal 0.15

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Der 61 Jahre alte Angeklagte muss sich wegen Beihilfe zur betrügerischen Beschaffung von Geigen vor dem Amtsgericht Karlsruhe verantworten.

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Unbekannte Hinterleute hätten im Juni 2009 unter falscher Identität mit Geigenbauern in Hamburg und Waldbronn Kontakt aufgenommen und behauptet, sie seien auf der Suche nach hochwertigen Streichinstrumenten. Den Angeklagten hätten sie dafür gewonnen, die insgesamt fünf Geigen im Gesamtwert von etwa 100.000 € entgegenzunehmen.

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 Entgegen ihrer Behauptung, die Geigen vor einer Entscheidung über den Kauf anschauen zu wollen, hätten die Hinterleute die Geigen jeweils kurz darauf vom Angeklagten am Stuttgarter Hauptbahnhof übernommen, um sie zu verkaufen.

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1 Ks 200 Js 22879/12         versuchter Totschlag

Landgericht Karlsruhe
Hans-Thoma-Str. 7
76133 Karlsruhe
Donnerstag, 07.03.2013
Freitag, 08.03.2013
jeweils 9:00 Uhr, Schwurgerichtssaal

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Der 31 Jahre alte Angeklagte aus Waghäusel muss sich wegen versuchten Totschlags vor dem Landgericht Karlsruhe verantworten.

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Am 24.07.2012 sei der Angeklagte in der Wohnung seiner Freundin in Waghäusel von seiner Schwester und seinem Schwager aufgesucht worden. Sie hätten den Angeklagten zur Rede stellen wollen, da er kurz zuvor in ihrer Wohnung randaliert habe. Der Angeklagte habe daraufhin seinen Schwager in die Wohnung gezogen, in den Schwitzkasten genommen und ihm mit einem Keramikmesser mit Tötungsvorsatz in den Bauch gestochen.

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Das Messer sei abgebrochen. Seine Frau und seine Freundin hätten ihn von weiteren Angriffen abgehalten, während sich der Geschädigte vor dem Wohnanwesen in Sicherheit gebracht habe. Durch einen zufällig vorbeikommenden Rettungsassistenten seien seine lebensgefährlichen Verletzungen sofort notfallmäßig versorgt worden, sodass er habe gerettet werden können.

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Ergänzend wird auf die gemeinsame Presseerklärung von Staatsanwaltschaft und Polizeipräsidium Karlsruhe vom 25.07.2012 verwiesen.

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