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Mitteilung über Hauptverhandlungen in Strafsachen in der Woche vom 25.02. - 01.03.2013

Datum: 19.02.2013

Kurzbeschreibung: Unterbringungsverfahren vor dem Landgericht wegen versuchten Raubes und Sachbeschädigungen

Mitteilung über Hauptverhandlungen in Strafsachen in der Woche vom 25.02. - 01.03.2013

2 KLs 140 Js 28710/12     versuchter Raub, Sachbeschädigungen
                                                 (Unterbringungsverfahren)

Landgericht Karlsruhe
Hans-Thoma-Str. 7
76133 Karlsruhe
Freitag, 01.03.2013
9:00 Uhr, Saal 126

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Der 32 Jahre alte Angeklagte, ein polnischer Staatsangehöriger ohne festen Wohnsitz in Deutschland, muss sich wegen verschiedener Taten am 21.08.2012, die mutmaßlich auf eine paranoide Schizophrenie zurückzuführen sind, vor dem Landgericht Karlsruhe verantworten.

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Veranlasst durch die Vorstellung, von verschiedenen Geheimdiensten verfolgt zu werden, sei er am Morgen des 21.08.2012 in ein Wohnanwesen in Philippsburg eingedrungen. Die Aufforderung des Inhabers, das Anwesen zu verlassen, habe er beachtet, allerdings noch das Mobilteil des Festnetztelefons mitgenommen. Kurz darauf habe er bei einem in der Nähe eines Seniorenzentrums abgestellten Fahrzeug den Außenspiegel abgeschlagen.
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Danach habe er sich einer Mitarbeiterin des Seniorenzentrums genähert, die gerade in ihren PKW eingestiegen sei. In polnischer Sprache habe er sie angeschrien, mit der bloßen Faust die Heckscheibe des PKW eingeschlagen und die Frau aus dem Fahrzeug gezogen. Aufgrund seiner falschen Annahme, das Fahrzeug könne nur nach einer Identifizierung durch Fingerabdruck gestartet werden, sein Fingerabdruck sei also für die Zündung nicht passend, habe er von der Wegnahme dann aber abgesehen.

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Kurz darauf habe er bei einem anderen Fahrzeug ebenfalls mit der Faust die Heckscheibe eingeschlagen und mehrmals gegen die Fahrertür getreten. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe hat das Amtsgericht Bruchsal die vorläufige Unterbringung des Beschuldigten in einer geschlossenen psychiatrischen Einrichtung angeordnet.

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Es sprechen gewichtige Anhaltspunkte dafür, dass der Beschuldigte aufgrund einer psychiatrischen Erkrankung schuldunfähig war und von ihm möglicherweise auch künftig krankheitsbedingte Taten zu erwarten sind. Wegen seiner in der Hauptverhandlung zu prüfenden Gefährlichkeit kommt die Unterbringung in einem psychiatrischen Kartenhaus in Betracht.

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Ergänzend wird auf die gemeinsame Presseerklärung von Staatsanwaltschaft und Pol

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