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Nach Dehnfugenbrand in Rintheimer Wohnstift: 90 Jahre alte Frau verstorben, zwei Seniorinnen leicht verletzt - Kriminalpolizei ermittelt

Datum: 11.02.2013

Kurzbeschreibung: 

Gemeinsame Presseerklärung Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe

Karlsruhe, 10. Februar 2013 (Stand: 13.30 Uhr)

Nach Dehnfugenbrand in Rintheimer Wohnstift: 90 Jahre alte Frau verstorben, zwei Seniorinnen leicht verletzt – Kriminalpolizei ermittelt

Karlsruhe-Rintheim. Ein am Samstagmorgen entdeckter Schwelbrand in einem neunstöckigen Stift für betreutes Wohnen in der Heilbronner Straße steht vermutlich in direktem Zusammenhang mit dem Tod einer 90 Jahre alten Bewohnerin.

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Zwei im 7. Obergeschoss des Hauses wohnende 76 und 81 Jahre alte Rentnerinnen erlitten leichte Rauchgasvergiftungen und kamen nach erster Behandlung durch den Notarzt ins Krankenhaus.
Die Bekämpfung des an der Dehnfuge zwischen zwei Hausteilen ausgebrochenen Schwelbrandes gestaltet sich äußerst schwierig und dauert noch an. Momentan sind 15 Bewohner in anderen Bereichen des Hauses beziehungsweise anderen Einrichtungen oder bei Angehörigen untergebracht.

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Nach den ersten Feststellungen der Kriminalpolizei kommen als Brandursache derzeit in dem Gebäude stattfindende Sanierungsarbeiten in Betracht, bei denen zuletzt am Freitag in den äußeren Laubengängen Bitumenbahnen verschweißt wurden.

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Wegen Brandgeruch hatten die beiden im 7. OG lebenden Frauen am Samstag gegen 08.45 Uhr den Hausmeister hinzugerufen, der sofort Feuerwehr und Rettungsdienste verständigte. Die Feuerwehr lokalisierte den Brandherd kurz darauf in der nur wenige Zentimeter starken Dehnfuge im Bereich zwischen dem 5. und 6. Obergeschoss. Zwar schien das Feuer gegen 11.00 Uhr gelöscht. Doch stellten die Wehrleute bei einer Brandnachschau gegen 13.50 Uhr an gleicher Stelle neuerliche Rauchentwicklung fest.

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Während der andauernden Löschmaßnahmen entdeckte dann kurz nach 16.00 Uhr eine Angehörige die im 8. Obergeschoss über den beiden Leichtverletzten wohnende 90 Jahre alte Frau leblos auf dem Bett ihrer von Rauch durchzogenen Räume. Der sofort hinzugezogene Notarzt mühte sich noch nach Kräften; doch konnte er letztlich nur den Tod der betagten Frau feststellen. Angesichts des Sachstandes übernahm die Kriminalpolizei umgehend die weiteren Ermittlungen.

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Hierzu gehört neben der Feststellung der exakten Brandursache auch die genaue Ermittlung der Umstände, die zum Tod der Rentnerin geführt haben.

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