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Nach schwerem Verkehrsunfall auf der Autobahn: Beschuldigter Lkw-Fahrer gegen Kaution auf freiem Fuß

Datum: 23.12.2005

Kurzbeschreibung: 

Gemeinsame Presseerklärung Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe

Donnerstag, 22. Dezember 2005

Nach schwerem Verkehrsunfall auf der Autobahn:  Beschuldigter Lkw-Fahrer gegen Kaution auf freiem Fuß

Karlsruhe. Das Amtsgericht Karlsruhe hat heute auf Antrag des niederländischen Lkw-Fahrers, der am 19.12.2005 bei einem Unfall auf der BAB 5 bei Karlsruhe den Fahrer und den Beifahrer eines rumänischen Sattelzuges tödlich verletzt hatte, den Haftbefehl außer Vollzug gesetzt.

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Nachdem der Beschuldigte gegenüber dem Gericht ein Teilgeständnis abgelegt hatte, besteht nach Auffassung des Gerichtes weiterhin der dringende Tatverdacht der fahrlässigen Tötung in zwei Fällen und des unerlaubten Entfernens vom Unfallort.

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Dem Haftgrund der Fluchtgefahr konnte nach Auffassung des Gerichtes allerdings mit weniger einschneidenden Maßnahmen als dem Vollzug der Untersuchungshaft begegnet werden. Nachdem eine Kaution in erheblicher Höhe geleistet wurde, sei die Erwartung hinreichend begründet, dass der Beschuldigte sich dem Strafverfahren nicht entziehen werde.


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