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Nach Sexualdelikten auf dem Karlsruher Universitätsgelände: 17-Jähriger in Untersuchungshaft

Datum: 09.12.2005

Kurzbeschreibung: 

Gemeinsame Presseerklärung Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe

Nach Sexualdelikten auf dem Karlsruher Universitätsgelände:
17-Jähriger in Untersuchungshaft



Karlsruhe. Nach wochenlangen Recherchen und Ermittlungen konnte die Karlsruher Kriminalpolizei auf dem Gelände der Universität vor mehreren Tagen einen 17 Jahre alten Jugendlichen festnehmen. Der junge Mann steht im dringenden Verdacht, in den zurückliegenden Monaten auf dem Campus mindestens drei Sexualdelikte zum Nachteil asiatischer Studentinnen verübt zu haben. Inzwischen hat der zuständige Richter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe Haftbefehl gegen den Verdächtigen erlassen.

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Nach den Ermittlungen der Beamten hat sich der Beschuldigte auf dem Uni-Gelände im Oktober zunächst gegenüber einer jungen Frau als Exhibitionist gezeigt. Außerdem wird er beschuldigt, Anfang November eine Studentin zu vergewaltigen versucht zu haben. Am 20. November schließlich hat er sich den nach den Feststellungen der Ermittlungsbehörden an einer 26 Jahre alten aus China stammenden Frau vergangen. Zur Durchsetzung der Tat hatte er dabei die Geschädigte mit einem Messer bedroht und ihr die Waffe auch gegen den Hals gedrückt.

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Auf die Spur des jungen Mannes, der sich jeweils unberechtigt in den Räumen der Universität aufgehalten hatte, kam die Polizei letztlich nach umfangreichen Observationsmaßnahmen. Der in einem Computerraum der Hochschule in einer eindeutigen Situation festgenommene Tatverdächtige wurde inzwischen im Rahmen so genannter Wahlgegenüberstellungen von den Opfern wie auch mehreren Zeugen wieder erkannt. Dessen ungeachtet bestreitet der 17-Jährige die ihm angelasteten Vorwürfe beharrlich.

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 Bei den Ermittlungen ist dem Verdacht nachzugehen, dass dem Jugendlichen noch weitere ähnlich gelagerte Taten zur Last liegen.

Junge Frauen, die im Bereich der Karlsruher Universität und des angrenzenden Schlossgartens belästigt wurden und bislang keine Anzeige erstattet haben, werden daher dringend gebeten, dies nachzuholen.

Meldungen nimmt die Kriminalpolizei unter Telefon 939-5555 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.


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