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Weitere Einbruchsserie in Drogeriemärkte geklärt - 47 Jahre alter Mann wegen Einbruchsdiebstählen in Untersuchungshaft

Datum: 23.11.2005

Kurzbeschreibung: 

Gemeinsame Presseerklärung Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe


Weitere Einbruchsserie in Drogeriemärkte geklärt - 47 Jahre alter Mann wegen Einbruchsdiebstählen in Untersuchungshaft


Stadt- und Landkreis Karlsruhe.  Die Filialen einer bundesweiten Drogeriekette waren im vergangenen wie auch im jetzt zu Ende gehenden Jahr immer wieder das Ziel von Einbrechern. Allein seit Beginn des Jahres 2004 registrierte die Polizei im Stadtgebiet 42 und im Landkreis Karlsruhe 28 entsprechende Taten.

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Schon rasch kam die bei der Kriminalpolizei Karlsruhe eigens eingesetzte Ermittlungsgruppe bei der Analyse der Taten zu dem Ergebnis, dass es sich um unabhängig voneinander agierende Täter handeln musste, die teilweise bandenmäßig organisiert waren. Diese Einschätzung wurde bestätigt, als im April 2005 eine Einbrecherbande georgischer Asylbewerber zwar dingfest gemacht werden konnte, dessen ungeachtet aber die Einbrüche speziell mit Zigarettendiebstählen nicht abrissen.

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Nachdem zum Jahresanfang 2005 ein Einbrecher in einer Durlacher Drogeriefiliale auf frischer Tat ertappt werden konnte, führte die Arbeit der Ermittler auf die Spur eines aus dem ehemaligen Jugoslawien stammenden und in Karlsruhe lebenden 47 Jahre alten Verdächtigen.

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Dieser bereits einschlägig bei der Polizei in Erscheinung getretene Mann konnte schließlich Anfang August 2005, unmittelbar nach einem Einbruch in einen Rüppurrer Markt, von Beamten des Mobilen Einsatzkommandos der Landespolizeidirektion Karlsruhe festgenommen werden. Zu diesem Zeitpunkt war er im Besitz des aus 41 Zigarettenstangen im Wert von 1.600 Euro bestehenden Stehlgutes.

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Inzwischen konnten dem 47-jährigen Tatverdächtigen 13 Einbrüche in Drogeriemärkte mit einem Beuteschaden von nahezu 50.000 Euro sowie einem erheblichen Sachschaden zugeordnet werden. Der Mann sitzt seit seiner Festnahme auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe in Untersuchungshaft und wird sich demnächst vor dem Landgericht Karlsruhe verantworten müssen.

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Die erbeuteten Zigaretten wurden nach den Erkenntnissen der Kriminalpolizei zum Großteil an einen 64-jährigen Karlsruher Großhehler weitergegeben. Die Beute hatte der Mann sowohl zu Hause als auch ohne deren Wissen bei einer 97 Jahre alten Wohnungsnachbarin gelagert, für die er die Betreuung übernommen hatte.

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 Insgesamt konnten noch fast 800 einzelne Zigarettenschachteln sowie über 70 Stangen sichergestellt werden. Zudem hatte der Mann in seiner Wohnung über 8.600 Euro Bargeld versteckt, die mutmaßlich aus dem Verkauf der Zigaretten herrührten.

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Gegen eine Vielzahl seiner zwischenzeitlich ebenfalls ermittelten Abnehmer wurden die Ermittlungen mittlerweile weitgehend abgeschlossen.


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