Service-Navigation

Suchfunktion

Bandenmäßig verübte Einbrüche in Drogeriemärkte, Tabakwarengeschäfte und Wohnungen geklärt

Datum: 30.08.2005

Kurzbeschreibung: 

Gemeinsame Presseerklärung Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe

 

Erfolgreiche Ermittlungsarbeit der Schutz- und Kriminalpolizei:

Bandenmäßig verübte Einbrüche in Drogeriemärkte, Tabakwarengeschäfte und Wohnungen geklärt


- Sechs 18 bis 27 Jahre alte Osteuropäer in Untersuchungshaft
- Beuteschaden im sechsstelligen Eurobereich

zum Seitenanfang

Stadt- und Landkreis Karlsruhe.  Zwei Einbruchserien in Drogeriemärkte, Tabakwarengeschäfte und Kioske im Stadt- und Landkreis Karlsruhe, Pforzheim und  Heilbronn sowie in Wohnungen der Fächerstadt gehen nach den Ermittlungen der  Polizei auf das Konto einer siebenköpfigen Bande aus Osteuropa.

zum Seitenanfang

Gegen sechs 18 bis 27 Jahre alte Staatsangehörige aus Georgien und Russland erging auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe Haftbefehl; nach einem 30 Jahre alten Russen wird derzeit noch gefahndet.

zum Seitenanfang

Nachdem seit Ende letzten Jahres im Stadt- und Landkreis vermehrt nächtliche Einbrüche in Filialen einer Drogeriemarktkette, aber auch in Tabakwarengeschäfte und Kioske mit immer gleicher Begehungsweise festgestellt worden waren, hatte das Polizeipräsidium Karlsruhe im Februar 2005 eine eigene Ermittlungsgruppe ins Leben gerufen. Den Stein der erfolgreichen Ermittlungen hatte die Festnahme von zwei 22 und 25 Jahre alten Männern aus Georgien ins Rollen gebracht. Im Fahrzeug der  beiden Anfang Februar auf der Südtangente kontrollierten Männer waren Plastiksäcke mit einer großen Menge von Zigaretten, Rasierklingen sowie Kosmetikartikeln entdeckt worden.

zum Seitenanfang

 Wie sich rasch herausstellte, stammten die Gegenstände aus einem aktuell verübten Einbruch in eine Heilbronner Drogeriemarktfiliale. Da die Beute exakt dem Stehlgut der Taten im Karlsruher Bereich entsprach, lag ein Zusammenhang auf der Hand. Im Rahmen ihrer weiteren umfangreichen Recherchen und Ermittlungen konnten die Kriminalbeamten weitere fünf Tatverdächtige identifizieren und ihnen insgesamt 21 solcher unter wechselnder Besetzung verübter Taten nachweisen.

zum Seitenanfang

Auffällige Überschneidungen ergaben sich in der Folge auch mit einer ganzen Reihe von Tageswohnungseinbrüchen, aufgrund derer bereits die Ermittlungsgruppe „Schließzylinder“ ihre Arbeit aufgenommen hatte. Vornehmlich in Mehrfamilienhäusern im Karlsruher Osten hatten die Täter mit immer gleicher Arbeitsweise die Türen von in den oberen Stockwerken gelegenen Wohnungen aufgebrochen und die Räume nach leicht zu transportierenden Wertsachen durchsucht. Nach und nach gelang es schließlich, der Gruppe insgesamt 54 wiederum in wechselnder Beteiligung verübte Einbrüche zuzuordnen.

zum Seitenanfang

Das aus dem Verkauf der Beute erzielte Bargeld teilten die Täter unter sich auf und setzten es zumindest teilweise in die Beschaffung von Drogen um. Weitere Beträge schickten sie über eine internationale Bank an ihre Familienangehörigen in Georgien und Griechenland. Erbeutete Schmuckstücke und teilweise auch andere Gegenstände schickten sie ihren Verwandten auf dem Paketwege zu.

zum Seitenanfang

Der Beutewert aus allen Taten beläuft sich auf circa 130.000 Euro; dazu kommt der von den Einbrechern angerichtete Sachschaden von über 15.000 Euro. Neben den Artikeln aus der Heilbronner Drogeriemarktfiliale konnten noch zwei Pakete mit entwendetem Schmuck abgefangen und sichergestellt werden.

zum Seitenanfang

Die Fahndung nach dem mit europäischem Haftbefehl gesuchten und offenbar in Schweden untergetauchten 30-jährigen russischen Verdächtigen dauert derzeit noch an.


zurück zur Auswahlseite

Fußleiste