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Raubüberfall auf Autobahntankstelle rasch aufgeklärt - Zwei dringend Tatverdächtige in Untersuchungshaft

Datum: 18.06.2005

Kurzbeschreibung: 

Gemeinsame Presseerklärung Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe

18. Juni 2005

Raubüberfall auf Autobahntankstelle rasch aufgeklärt:
Zwei dringend Tatverdächtige in Untersuchungshaft
Aufmerksame Autobahnpolizisten brachten Ermittler auf die Spur

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Bruchsal/Karlsruhe. Der in der Nacht zum Freitag begangene Raubüberfall auf die Tank- und Rastanlage Bruchsal ist aufgeklärt.
Zwei dringend Tatverdächtige im Alter von 19 und 22 Jahren wurden am Samstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Haftrichter vorgeführt, der am Nachmittag die sofortige Untersuchungshaft anordnete.

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Wie bereits berichtet, betrat ein maskierter Mann gegen 1.10 Uhr den Verkaufs- und Kassenraum, bedrohte den allein anwesenden Bediensteten mit einer Pistole und erpresste die Herausgabe von etwa 2.000 Euro Bargeld aus der Kasse. Anschließend flüchtete er zu Fuß in Richtung Raststättengebäude, wo er in den Personenwagen eines wartenden Komplizen einstieg und mit ihm davon fuhr.

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Als die Großfahndung nach den Tätern ausgelöst wurde, gab die Besatzung eines Funkstreifenwagens des Karlsruher Autobahnpolizeireviers den Hinweis auf ein Sportcoupé, das sie kurz zuvor in der Nähe der Raststätte beobachteten: Mit hoher Geschwindigkeit und mit nur einem funktionierenden Scheinwerfer fuhr er am Streifenwagen auf der Gegenfahrbahn vorbei.

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Dennoch konnten die Beamten Teile des Kennzeichens ablesen, worauf sofort zielgerichtete Überprüfungen eingeleitet wurden. Als Ergebnis der elektronischen Datenrecherche konzentrierten sich die Ermittlungen auf einen konkreten Personenwagen. Dieses Fahrzeug mit der entsprechenden Beschreibung stand vor der Wohnung des Halters in Bruchsal. Am frühen Freitagmorgen drang das Spezialeinsatzkommando (SEK) in die Wohnung ein. Während der Halter rasch als Tatverdächtiger ausgeschlossen wurde, geriet dessen 19-jähriger Sohn, der sich ebenfalls in der Wohnung befand, ins Visier der Ermittler.

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Nach anfänglichem Leugnen legte der in der Ukraine geborene junge Mann gegenüber den Beamten der Kriminalaußenstelle Bruchsal ein Teilgeständnis ab. Im Zuge der weiteren Ermittlungen richtete sich der Tatverdacht gegen den 22-Jährigen Haupttäter, der am Freitagabend in Bad Schönborn von Beamten des Mobilen Einsatzkommandos (MEK) der Landespolizeidirektion Karlsruhe festgenommen wurde.

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Bei der Wohnungsdurchsuchung fanden die Ermittler Teile der Tatkleidung des Georgiers und stellten sie als Beweismittel sicher.

 

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