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Ermittlungen im Fall Purreiter - Hauptverhandlung vor dem Landgericht Karlsruhe ab 11.04.2005

Datum: 04.04.2005

Kurzbeschreibung: 

Ermittlungen im Fall Purreiter - Mitteilung über den Hauptverhandlungstermin

Az. 7 KLs 200 Js 37697/04 jug. Mord u.a.

Landgericht Karlsruhe, Hans-Thoma-Str. 7, Schwurgerichtssaal

Termine: Montag, 11.04.2005; Montag, 18.04.2005; Mittwoch, 20.04.2005; Donnerstag, 21.04.2005; Montag, 25.04.2005; Donnerstag, 28.04.2005; Montag, 02.05.2005; Dienstag, 03.05.2005; Montag, 09.05.2005; Mittwoch, 25.05.2005; Montag, 30.05.2005; Mittwoch, 01.06.2005 -  jeweils ab 09.00 Uhr.

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Ein zur Tatzeit 50 Jahre alter italienischer Staatsangehöriger sowie ein 45 Jahre alter deutscher Staatsangehöriger und dessen 16 Jahre alter Sohn müssen sich wegen ihrer Beteiligung an dem Tötungsdelikt zum Nachteil eines in Waldbronn-Busenbach wohnhaften 49 Jahre alten Lehrers und Kommunalpolitikers am 14.10.2004 verantworten.

Dem 16 Jahre alten Angeklagten wird in diesem Zusammenhang die Begehung eines heimtückischen Mordes zur Last gelegt. Seinem 45 Jahre alten Vater wird gemeinschaftliche Körperverletzung mit Todesfolge vorgeworfen, dem 50 Jahre alten Angeklagten Anstiftung zur Körperverletzung mit Todesfolge. Daneben kommen jeweils Verstöße gegen das Waffengesetz in Betracht.

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Der 50 Jahre alte Angeklagte habe aus Eifersucht dem 45 Jahre alten Angeklagten und dessen 16 Jahre alten Sohn gegen Zahlung eines Geldbetrages von 600 EUR den Auftrag gegeben, am späten Abend des 14.10.2004 den Geschädigten vor dessen Wohnanwesen abzupassen und ihm mit einer Schusswaffe in die Knie zu schießen.

Am Abend des 14.10.2004 sei der 45 Jahre alte Angeklagte mit seinem Sohn nach Waldbronn-Busenbach gefahren, wo er seinem Sohn einen geladenen Revolver übergeben und ihn aufgefordert habe, zur Durchführung der Tat im Garten des Wohnanwesens des Geschädigten auf diesen zu warten, während er sich selbst in der Nähe aufgehalten habe.

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Als der Geschädigte gegen 23.15 Uhr nach Hause gekommen sei und die Haustür habe aufschließen wollen, habe der mit einer Sturmhaube maskierte 16 Jahre alte Angeklagte aus einer Entfernung von einigen Metern von hinten in Richtung des rechten Knies des Geschädigten geschossen, den Geschädigten jedoch verfehlt. Der Geschädigte habe sich daraufhin umgedreht und sei auf den 16 Jahre alten Angeklagten zugegangen. Dieser habe erkannt, dass er den ursprünglichen Tatplan, den Geschädigten durch Schüsse in die Knie zu verletzen, nicht mehr würde umsetzen können. Nunmehr habe er in Tötungsabsicht aus kurzer Entfernung auf den Oberkörper des Geschädigten geschossen. Zwei der Schüsse trafen den Geschädigten in den Oberkörper, an den dadurch hervorgerufenen Verletzungen verstarb der Geschädigte kurz darauf.

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 Hier finden Sie die Pressemitteilung vom 13.01.2005

 

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