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Litauischer Betrügerbande das Handwerk gelegt

Datum: 04.04.2005

Kurzbeschreibung: 

Gemeinsame Presseerklärung Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe

Litauischer Betrügerbande das Handwerk gelegt

Mehrere Tatverdächtige in Deutschland und Litauen festgenommen

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Mit der Festnahme von zwei 34 und 38 Jahre alten litauischen Staatsangehörigen ist es der Kriminalaußenstelle Bruchsal in enger Zusammenarbeit mit den litauischen Strafverfolgungsbehörden am 01.04.2005 gelungen, einer international tätigen Betrügerbande das Handwerk zu legen.

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Die Beschuldigten hatten vergangene Woche mit Hilfe eines fingierten Auftrages versucht, bei einem Unternehmen im Landkreis Karlsruhe eine komplette LKW-Ladung mit Reifen im Wert von mehreren 10.000 Euro betrügerisch zu erlangen. Die Kriminalpolizei in Vilna / Litauen hatte von diesem Deal Wind bekommen und die zuständige Dienststelle in Bruchsal per Rechtshilfeersuchen um Unterstützung gebeten.

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Die Bruchsaler Kriminalpolizei schaltete das Mobile Einsatzkommando der Landespolizeidirektion Karlsruhe ein, das die mit falschen Personal- und Frachtpapieren sowie gefälschten Kfz-Kennzeichen ausgestatteten Abholer in der Folgezeit lückenlos observierte.

In der Nacht zum vergangenen Freitag wurden die dringend tatverdächtigen Lkw-Fahrer auf dem Weg nach Litauen in der Nähe von Dessau / Sachsen-Anhalt festgenommen sowie die Ladung samt Lkw sichergestellt.

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Im Zuge der weiteren Ermittlungen konnten inzwischen in enger Zusammenarbeit mit zwei litauischen Kriminalbeamten, die zur Unterstützung nach Deutschland gereist waren, auch die kriminellen Auftraggeber in Litauen festgenommen werden.

Nach bislang vorliegenden Erkenntnissen dürfte die Tätergruppe für mindestens zehn weitere gleich gelagerte Straftaten im Landkreis Karlsruhe und in Wittlich, Hamburg und Luxemburg verantwortlich sein. Der Gesamtschaden beläuft sich auf weit über eine Million Euro. Die betrügerisch erlangten Waren verschwanden jeweils in dunklen Kanälen osteuropäischer Staaten.

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Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe wurden die beiden litauischen Lkw-Fahrer dem Haftrichter des Amtsgerichts Karlsruhe vorgeführt und nach Erlass von Haftbefehlen in verschiedene Vollzugsanstalten eingeliefert.

 

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