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Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift Polizei/Zollfahndung erneut erfolgreich im Kampf gegen den internationalen Drogenhandel

Datum: 18.03.2005

Kurzbeschreibung: 

Gemeinsame Presseinformation der Staatsanwaltschaft Karlsruhe, des Regierungspräsidiums Karlsruhe und des Zollfahndungsamtes Stuttgart

Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift Polizei/Zollfahndung erneut erfolgreich im Kampf gegen den internationalen Drogenhandel

Mehrere Drogendealer festgenommen und 10 Kilogramm Heroin sichergestellt

Mit der Festnahme von fünf mutmaßlichen Rauschgiftdealern im Alter von 36 bis 45 Jahren und der Sicherstellung von 10 Kilogramm Heroin gelang der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) des Regierungspräsidiums Karlsruhe und des Zollfahndungsamtes Stuttgart am vergangenen Montag ein weiterer empfindlicher Schlag gegen den internationalen Rauschgifthandel.

Nachdem bereits am 08. März eine aus dem Raum Karlsruhe stammende Rauschgifthändlerbande zerschlagen werden konnte (wir berichteten), waren die Ermittlungsbehörden Anfang der Woche erneut erfolgreich.

Durch überwiegend verdeckte Ermittlungen bekam die GER Karlsruhe, bestehend aus Beamten der Landespolizeidirektion Karlsruhe und dem Zollfahndungsamt Stuttgart, Anfang März Kenntnis davon, dass eine aus dem Raum Essen stammende Tätergruppe im Besitz mehrerer Kilogramm Heroin sei und diese zum Verkauf anbieten würde.

Die weiteren Ermittlungen, die in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Karlsruhe, dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg und dem Mobilen Einsatzkommando Karlsruhe geführt wurden, brachte die Beamten von Polizei und Zollfahndung zunächst auf die Spur von zwei arbeitslosen Türken aus Essen bzw. Gelsenkirchen (40 und 45 Jahre) und einem in der Türkei geborenen Deutschen aus Haltern am See (36 Jahre). Im weiteren Verlauf der Ermittlungen konnten zusätzlich ein weiterer Türke aus Frankfurt (40 Jahre) und ein Bulgare (44 Jahre) als Tatbeteiligte ermittelt werden.

Am 14. März 2005 gelang es den speziell ausgebildeten Beamten des Mobilen Einsatzkommandos Karlsruhe (MEK), die fünf Tatverdächtigen, die äußerst konspirativ und arbeitsteilig vorgingen, in Frankfurt festzunehmen. Die 10 Kilogramm Heroin wurden im Fahrzeug eines Beschuldigten sichergestellt. Das Rauschgift befand sich auf dem Beifahrersitz in einer Sporttasche.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen stammt das Heroin aus der Türkei. Die sichergestellte Menge hat einen Straßenverkaufswert von mehreren Millionen Euro.

Gegen alle Beschuldigten wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln Haftbefehl erlassen.

Bei ihren Ermittlungen, den Festnahmen und den anschließenden Wohnungsdurchsuchungen wurden die Beamten der GER Karlsruhe von den Polizeien in Bochum, Duisburg, Essen, Recklinghausen, Gelsenkirchen und Frankfurt unterstützt.

 

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