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19-Jähriger stellt sich selbst - weitere Ermittlungsverfahren eingeleitet

Datum: 30.10.2006

Kurzbeschreibung: 

Gemeinsame Presseerklärung Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe

Nach umfangreichen Ermittlungen der Kriminalpolizei im Fall des versuchten Totschlags in Kronau - 19-Jähriger stellt sich selbst - weitere Ermittlungsverfahren eingeleitet


Kronau. Im Fall des am 21. Oktober mit einem Messer lebensgefährlich verletzten 18-jährigen Mannes hat sich ein 19-jähriger Tatverdächtiger bei der Polizei gestellt und eingeräumt, den Geschädigten verletzt zu haben.

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Wie die Ermittlungen ergeben haben, kam es bereits im Vorfeld der eigentlichen Tat zu einer Konfrontation der beiden Gruppen und dabei auch zu Provokationen seitens des 18-Jährigen Geschädigten und seines Begleiters. Im Verlauf dieser Auseinandersetzung, die sich nicht in der Kronauer Hauptstraße, sondern wie nun ermittelt werden konnte, in der Kirchstraße zugetragen hatte, war seitens des später Verletzten und seines Begleiters offenbar auch ein Baseballschläger eingesetzt worden. Im Verlauf der Auseinandersetzung zog der polizeilich bislang nicht in Erscheinung getretene 19-Jährige Beschuldigte ein Klappmesser aus der Tasche und verletzte den Geschädigten.

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 Wie er in seiner Vernehmung am Tag nach seiner vorläufigen Festnahme angab, habe er sich lediglich gegen den Angriff mit dem Baseballschläger wehren wollen. Nachdem bei den beiden Geschädigten tatsächlich ein Baseballschläger aufgefunden werden, lehnte das Amtsgericht den Erlass des beantragten Haftbefehls ab, so dass der 19-Jährige Beschuldigte wieder auf freien Fuß gesetzt wurde.

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Die Staatsanwaltschaft hat nach Prüfung seiner Aussage unter Berücksichtigung von Schilderungen weiterer ermittelter Zeugen nunmehr auch Ermittlungsverfahren gegen den Verletzten und seinen Begleiter wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet.

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