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Betagtes Ehepaar um Ersparnisse gebracht - 20 Jahre alter mutmaßlicher Betrüger in der Karlsruher Waldstadt festgenommen

Datum: 06.10.2006

Kurzbeschreibung: 

Gemeinsame Presseerklärung Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe


Betagtes Ehepaar um Ersparnisse gebracht - 20 Jahre alter mutmaßlicher Betrüger in der Karlsruher Waldstadt festgenommen


Karlsruhe. Unter dem dringenden Verdacht, ein hochbetagtes Ehepaar in den vergangenen Wochen um dessen Ersparnisse von über 30.000 Euro gebracht zu haben, konnte die Kriminalpolizei am frühen Donnerstagabend im Bereich des Waldstadtzentrums einen 20-jährigen Karlsruher dingfest machen.

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Nach den von einer aufmerksam gewordenen Angehörigen ins Rollen gebrachten polizeilichen Ermittlungen hatte der junge Mann Anfang September bei den 84 und 90 Jahre alten Rentnern vorgesprochen. Dabei tischte er dem Paar eine Geschichte über einen angeblich im Ausland verstorbenen Großvater auf, für dessen Überführung er dringend Geld benötigte. Da er aus dem Todesfall eine Erbschaft zu erwarten hätte, sei die Rückgabe der Anleihe lediglich eine Frage der Zeit.

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Auf diese Weise an einen vierstelligen Eurobetrag gekommen, steigerte der Betrüger in den folgenden Wochen seine Geldforderungen immer weiter. Durch sein sehr höfliches und überzeugendes Auftreten brachte er die hilfsbereiten alten Herrschaften schließlich so weit, dass diese, nachdem das Gesparte aufgebraucht war, einen Kredit für ihn aufnehmen wollten.

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Durch den Hinweis eines bereits sensibilisierten Bankbediensteten konnte die Polizei dem Treiben des 20-Jährigen dann aber ein Ende machen. Als das Ehepaar am Donnerstag bei dem Geldinstitut um den Kredit nachsuchte, nahmen die alarmierten Ordnungshüter den außerhalb der Bank wartenden Verdächtigen vorläufig fest.

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Gegenüber den ermittelnden Kriminalbeamten hat der Mann die ihm gegenüber erhobenen Betrugsvorwürfe bislang vehement bestritten.

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Mittlerweile hat der zuständige Amtsrichter auf Antrag der Staatsanwaltschaft gegen den 20-Jährigen Haftbefehl erlassen. Weitere Ermittlungen dauern derzeit noch an. So schließen die Behörden nicht aus, dass dem Verdächtigen noch weitere solcher Betrügereien anzulasten sind.

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Mögliche Geschädigte werden unter Telefon (0721) 939-5555 um ihre Meldung beim rund um die Uhr erreichbaren Kriminaldauerdienst in Karlsruhe gebeten.

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