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Mitteilungen über Hauptverhandlungen in Strafsachen in der Woche vom 04. - 08.09.2006

Datum: 29.08.2006

Kurzbeschreibung: Hauptverhandlungen wegen versuchten Mordes und Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen

Mitteilungen über Hauptverhandlungen in Strafsachen in der Woche vom 04. - 08.09.2006

1 Ks 100 Js 12598/06    versuchter Mord u. a.

Landgericht Karlsruhe
Hans Thoma Straße 7
Schwurgerichtssaal

Freitag, 08.09.2006, 09.00 Uhr

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Der 22 Jahre alte Angeklagte muss sich wegen versuchten Mordes an einem 21 Jahre alten Mann vor dem Schwurgericht verantworten.

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Am 17.02.2006 gegen 13.50 Uhr habe er dem Geschädigten, von dem er sich wegen eines vorangegangenen Ankaufs einer Spielkonsole betrogen gefühlt habe, in der Innenstadt von Karlsruhe aufgelauert und ihm von hinten zunächst zwei Messerstiche in den rechten Schulterbereich versetzt. Als der Geschädigte sich zu dem Angeklagten umgedreht habe, habe dieser ihm einen weiteren Messerstich durch die linke Brustkorbseite in die Brusthöhle versetzt und dabei lebensgefährliche Verletzungen zugefügt.

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Lediglich durch zeitnah eingeleitete ärztliche Maßnahmen habe das Leben des Geschädigten gerettet werden können.

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Der Angeklagte konnte bereits am 18.02.2006 festgenommen werden und befindet sich seitdem in Untersuchungshaft.


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2 Cs 571 Js 15422/06 – AK 87/06    Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen u. a.

Amtsgericht Bruchsal
Schönbornstraße 18
76646 Bruchsal
Saal 102

Mittwoch, 06.09.2006, 10.35 Uhr

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Der 21 Jahre alte Angeklagte, wohnhaft im nördlichen Landkreis Karlsruhe und mutmaßlich dem rechten Spektrum zuzuordnen, muss sich u. a. wegen Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verantworten.

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Im Dezember 2005 habe er in Neulußheim eine junge Türkin, die gerade ihre beiden Kinder zum Kindergarten gebracht habe, angesprochen und ohne ersichtlichen Anlass beleidigt. Als der Angeklagte am selben Tag die junge Frau erneut getroffen habe, habe er sie erneut beleidigt und den sogenannten Hitlergruß entboten.

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In einem ersten Verhandlungstermin hat der Angeklagte u. a. angegeben, er habe sich durch den Schleier der Geschädigten provoziert und bedroht gefühlt. Dass er den sogenannten Hitlergruß entboten hätte, bestritt er.

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Ihr Ansprechpartner bei der Staatsanwaltschaft Karlsruhe:
Staatsanwalt Bogs
28.08.2006

Hinweis für die Medienvertreter:

Bitte richten Sie weitere Anfragen direkt an die Pressesprecher des jeweiligen Gerichts:
Amtsgericht Karlsruhe: Herr RiAG Rastetter, Tel.: 0721/926-6758
alle anderen Gerichte:  Herr VRiLG Kleinheinz, Tel.: 0721/926-3158



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