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Im Fall des erschossenen Bruchsaler Rechtsanwaltes - Ermittlungen führten zur Festnahme zweier Waffenhändler

Datum: 13.12.2007

Kurzbeschreibung: 

Gemeinsame Presseerklärung Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe

Donnerstag, 13. Dezember 2007

Im Fall des erschossenen Bruchsaler Rechtsanwaltes - Ermittlungen führten zur Festnahme zweier Waffenhändler

Bruchsal/Ubstadt-Weiher/Kronau. Im Fall des Anfang November in einer Bruchsaler Tiefgarage erschossenen Rechtsanwaltes haben Staatsanwaltschaft und Polizei einen weiteren Ermittlungserfolg erzielt.

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Der zuständige Richter am Amtsgericht Karlsruhe hat am Mittwoch Haftbefehl gegen einen 52-jährigen Kroaten erlassen, der im dringenden Verdacht steht, zusammen mit einem 43-jährigen Deutschen dem Mörder des Rechtsanwaltes Waffen, Sprengstoff und eine Handgranate verkauft zu haben.

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Nach dem brutalen Tötungsverbrechen an dem Bruchsaler Rechtsanwalt ergaben sich im Rahmen der Ermittlungen auch Hinweise, dass der 70-jährige Edgar von der Heydt die bei der Tat benutzte Maschinenpistole von den beiden Festgenommenen gekauft haben könnte. Daneben erhärtete sich der Verdacht, dass auch die bei einem Anschlag auf einen geparkten Pkw, den von der Heydt nur wenige Stunden zuvor in Kronau verübt hatte, benutzte Handgranate und rund 1 kg Sprengstoff, der in der Wohnung von der Heydts gefunden wurde, von den beiden Männern stammte.

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Nach den nun folgenden, umfangreichen Ermittlungen der Kriminalpolizei-Außenstelle Bruchsal erfolgte mit Unterstützung des Mobilen Einsatzkommandos der Landespolizeidirektion Karlsruhe am Dienstag die Festnahme der beiden im nördlichen Landkreis Karlsruhe wohnenden Männer.

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Beide Festgenommenen machten von ihrem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch und schwiegen sich zur Herkunft der Waffen und des Sprengstoffes aus. Der 43-jährige Deutsche, der sich ebenso wie der inhaftierte Kroate wegen Verstößen gegen das Kriegswaffenkontroll- und das Sprengstoffgesetz verantworten muss, wurde wieder auf freien Fuß gesetzt.

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