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58 Jahre alter Taxifahrer erschossen aufgefunden - Mann wurde offenbar Opfer eines Raubmordes

Datum: 20.04.2007

Kurzbeschreibung: 

Gemeinsame Presseerklärung Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe


58 Jahre alter Taxifahrer erschossen aufgefunden – Mann wurde offenbar Opfer eines Raubmordes


Karlsruhe. Ein 58 Jahre alter Karlsruher Taxifahrer ist in der Nacht zum Freitag Opfer eines Tötungsverbrechens geworden.
Nachdem die Polizei bereits in den frühen Morgenstunden umfangreiche Suchmaßnahmen nach dem von Angehörigen vermisst gemeldeten Familienvater eingeleitet hatte, wurde sein Leichnam am Freitagnachmittag beim Wasserwerk an der Grabener Allee zwischen Waldstadt und Eggenstein von Spaziergängern aufgefunden. Offensichtlich wurde der Mann erschossen und anschließend seiner Einnahmen beraubt.

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Sein Taxi war bereits am Morgen auf dem Parkplatz beim Fächerbad entdeckt worden. Diesen Bereich hatte die Polizei in der Folge mit Hubschraubern, Spezialhunden und einer Vielzahl von Beamten erfolglos abgesucht.

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Die zur Klärung des Verbrechens bei der Karlsruher Kriminalpolizei eingerichtete 34-köpfige Sonderkommission unter der Leitung von Kriminaloberrat Hubert Wörner geht derzeit von folgendem Geschehensablauf aus:

Gegen 00.45 Uhr schloss der Mann seinen letzten per Funk erhaltenen Fahrauftrag an der Ecke Fritz-Erler-/Markgrafenstraße ab. Nachdem der Fahrgast ausgestiegen war, fuhr er mit dem Taxi in Richtung Kaiserstraße weiter. In der Folge dürfte er den oder die späteren Mörder aufgenommen und in Richtung Waldstadt / Landesstraße 604 zum Wasserwerk gefahren haben, wo die tödlichen Schüsse auf ihn abgegeben wurden. Mit dem Taxi und den geraubten Einnahmen flüchteten der oder die Täter schließlich und stellten den Wagen dann beim Fächerbad ab. Über den weiteren Fluchtweg ist bislang nichts bekannt.

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Bei ihren Ermittlungen setzen die Behörden einerseits auf eine akribische Spurensicherung an den beiden Fundorten wie auch im Taxi.

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Auch hoffen die Beamten auf Zeugenhinweise, die womöglich zur Klärung der Tat beitragen können. So ist nicht auszuschließen, dass der oder die Mörder beim Einsteigen in die Droschke - einen beigegelb lackierten Daimler-Chrysler der E-Klasse vom Typ 200 CDi mit dem Kennzeichen KA-EV 635 - beobachtet wurde. Möglicherweise wurden der oder die Täter auch auf dem Waldparkplatz beim Wasserwerk oder beim Fächerbad beobachtet.

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Jede auch noch so unwichtig erscheinende Beobachtung könnte hilfreich sein.

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Anrufe werden vom Kriminaldauerdienst Karlsruhe unter Telefon (0721) 939-5555 entgegen genommen. Außerdem ist das vertrauliche Telefon (0721) 939-6666 gleichfalls rund um die Uhr erreichbar.

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