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Nach Beschaffungsfahrt in die Niederlande: 85 "Bodypacks" und über 16.000 Euro sichergestellt - Schwarzafrikanisches Dealertrio in Untersuchungshaft

Datum: 07.02.2007

Kurzbeschreibung: 

Gemeinsame Presseerklärung Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe


Nach Beschaffungsfahrt in die Niederlande: 85 „Bodypacks“ und über 16.000 Euro sichergestellt - Schwarzafrikanisches Dealertrio in Untersuchungshaft



Karlsruhe. Unterstützt von Spezialeinsatzkräften konnte die Kriminalpolizei bereits in der Nacht zum Montag am Karlsruher Hauptbahnhof einen 34 Jahre alten Nigerianer festnehmen und damit einer illegalen Beschaffungsfahrt in die Niederlande ein abruptes Ende bereiten.

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Nicht nur, dass der Festgenommene nach und nach 85 „Bodypacks“ mit jeweils über 11 Gramm Kokain freigab; die Beamten des Rauschgiftdezernates konnten in der Folge im Karlsruher Stadtgebiet auch zwei mutmaßliche Mittäter des 34-Jährigen dingfest machen. Bei den aus Kamerun stammenden Männern im Alter von 21 und 23 Jahren wurden nicht weniger als neun Handys beschlagnahmt sowie über 16.000 Euro sichergestellt, bei denen es sich offenbar um Dealgeld handelt.

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Die Ermittler waren dem Trio bereits seit mehreren Wochen auf der Spur, wobei sie bei der Überwachung auch verdeckt zu Werke gingen. Als sich die Hinweise auf die Beschaffungsfahrt mit der Bahn nach Holland verdichteten, verstärkten die Beamten ihre Maßnahmen, bis sie den 34-Jährigen schließlich bei der Rückkehr festnehmen konnten. Im Rahmen der angeordneten Durchsuchung wurde der Nigerianer auch geröngt.

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Nachdem hierbei die im Körper geschmuggelten Kokainplomben entdeckt worden waren, war die Sicherstellung der „Bodypacks“ schließlich nur noch eine Frage der Zeit.

Das Bild zeigt sowohl die Kokain-Plomben als auch das sichergestellte Geld


Die Beschuldigten schweigen sich zu den gegen sie erhobenen Vorwürfen entweder aus oder machen unglaubwürdige Angaben. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe hat der zuständige Richter am Dienstag wegen illegalen Einfuhrschmuggels und gewerbsmäßigen illegalen Handels mit Betäubungsmitteln gegen alle drei Männer Haftbefehl erlassen. Sie wurden inzwischen in verschiedene Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

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