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Mitteilung über Hauptverhandlungen in Strafsachen in der Woche vom 22. - 26.01.2007

Datum: 01.02.2007

Kurzbeschreibung: Hauptverhandlung gegen internationale Kokainhändler

Mitteilung über Hauptverhandlungen in Strafsachen in der Woche vom 22. - 26.01.2007


3 KLs 630 Js 24410/05  bandenmäßiges Handeltreiben mit Kokain in nicht geringer Menge


Landgericht Karlsruhe  
Hans-Thoma-Str. 7
76133 Karlsruhe

Freitag, 26.01.2007, Freitag, 02.02.2007,
Freitag, 09.02.2007, Mittwoch, 14.02.2007,
Freitag, 16.02.2007, Freitag, 23.02.2007 und Mittwoch, 28.02.2007,
jeweils 09.00 Uhr, Schwurgerichtssaal

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Zwei 40 und 41 Jahre alte Kolumbianer und zwei 35 und 49 Jahre alte Italiener müssen sich vor dem Landgericht Karlsruhe wegen Kokainhandels verantworten.

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Nachdem der Polizei bereits im Sommer 2005 über eine Kontaktperson in Österreich bekannt geworden sei, dass eine kolumbianische Tätergruppierung Logistikmöglichkeiten für den Rauschgifthandel in Westeuropa suche, wobei die Lieferung und der Absatz von etwa 500 Kilogramm Kokain beabsichtigt sei, seien einem Vertreter der Tätergruppierung im Juli 2005 durch ihren vermeintlichen Geschäftspartner in Karlsruhe die Lagemöglichkeiten hierfür gezeigt worden. Bei dem Geschäftspartner handelte es sich tatsächlich um einen Polizeibeamten (verdeckten Ermittler).

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Nachdem in der Zwischenzeit die Möglichkeiten einer Einfuhr des Rauschgifts über den Hamburger Hafen erörtert worden seien, sei es Mitte März 2006 zu einem Treffen der beiden Kolumbianer mit der Kontaktperson der Polizei gekommen, in welchem die Durchführung einer Probelieferung von etwa 75 bis 90 Kilogramm Kokain vereinbart worden sei.

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In der Folge seien etwa 64 Kilogramm Kokain, verpackt in vier Bananenkisten, über den Seeweg von Kolumbien nach Hamburg geschmuggelt und anschließend in eine Lagerhalle im Rheinhafen in Karlsruhe verbracht worden. Mitte April 2006 hätten die beiden Kolumbianer mitgeteilt, das Kokain werde von einem Abnehmer in den Niederlanden gekauft. Bei einem sich anschließenden Treffen in den Niederlanden, bei dem mit dem Abnehmer die Abwicklung des Geschäfts besprochen worden sei, seien die beiden Italiener als die Personen vorgestellt worden, die den Kaufpreis von insgesamt 375.000 € bezahlen und im Gegenzug das Rauschgift übernehmen würden. Als die beiden Kolumbianer mit den beiden Italienern am 22.04.2006 nach Karlsruhe gefahren seien, wurden sie dort bei der Durchführung des Geschäfts festgenommen.

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Anmerkung:
In dem Zusammenhang mit der Verhandlung vor dem Landgericht Karlsruhe wird auf die Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe, des Regierungspräsidiums Karlsruhe und des Zollfahndungsamtes Stuttgart vom 14.06.2006 verwiesen, nachzulesen auf der Internet-Seite der Staatsanwaltschaft Karlsruhe.

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Ihr Ansprechpartner bei der Staatsanwaltschaft Karlsruhe:
Staatsanwalt Bogs
16.01.2007

Hinweis für die Medienvertreter:
Bitte richten Sie weitere Anfragen direkt an die Pressesprecher des Landgerichts Karlsruhe, Herrn VRiLG Kleinheinz, Tel.: 0721/926-3158

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