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Mitteilung über Hauptverhandlungen in Strafsachen in der Woche vom 08.01. bis 12.01.2007

Datum: 05.01.2007

Kurzbeschreibung: 

Mitteilung über Hauptverhandlungen in Strafsachen in der Woche vom 08.01. bis 12.01.2007


7 Ds 260 Js 56388/05

Amtsgericht Karlsruhe
Schlossplatz 23
76131 Karlsruhe
Di., 09.01.2007 und Di., 16.01.2007
jeweils 14.00 Uhr, Saal VIII

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Die 52 Jahre alte Steuerberaterin hatte als Geschäftsführerin das Vermögen der Emil Wachter - Kunststiftung zu betreuen. Unter Missbrauch der ihr eingeräumten Vermögensbefugnisse überwies die Angeklagte im März 2003 Beträge von 85.000,00 € und 50.000,00 € vom Stiftungskonto auf ein ihr gehörendes Bankkonto.

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In einer weiteren Stellung als Verwalterin der Wohnanlage Georgstr. 2 in Pfinztal Berghausen hatte sie in der Zeit vom 15.01.2001 bis zum 30.06.2003 Mieteinnahmen in einer Gesamthöhe von 10.105,00 € nicht an die Eigentümerin der Wohnanlage weitergeleitet, sondern für sich vereinnahmt.

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4 KLs 640 Js 55433/06

Landgericht Karlsruhe
Hans-Thoma-Str. 7
76133 Karlsruhe
Do., 11.01.2007 und Do., 18.01.2007
jeweils 09.15 Uhr, Schwurgerichtssaal

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Drei 29, 27 und 25 Jahre alte polnische Staatsangehörige müssen sich wegen ihrer Beteiligung an einem bewaffneten Raubüberfall auf einen Juwelier in der Karlsruher Innenstadt am 14.07.2006 vor Gericht verantworten.

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Ein vierter an dieser Tat beteiligter polnischer Staatsangehöriger wurde durch Unterstützung deutscher Zielfahnder mittlerweile in Polen inhaftiert und soll nach Abschluss eines dort gegen ihn anhängigen Strafverfahrens ausgeliefert werden.

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Die drei Angeklagten seien Mitglieder einer Gruppe polnischer Staatsangehöriger, die sich zu Diebes- und Raubtaten vornehmlich in Deutschland und Österreich verbunden hätten. Hierzu seien die mit schwarzen Sturmhauben maskierten Täter, von denen einer eine echt aussehende Faustfeuerwaffe in der Hand gehalten habe, in das Juweliergeschäft eingedrungen und hätten in kaltblütiger Weise unter Richten der Pistole ins Genick eines der Kunden das Personal und die anwesenden Kunden gezwungen, sich auf den Boden zu legen, wodurch diese Todesangst verspürt hätten und insbesondere eine Verkäuferin nach dem Überfall wegen eines Schocks notärztlich hätte behandelt werden müssen. Durch weiteren Einsatz der Schein-Faustfeuerwaffe sei eine Verkäuferin gezwungen worden, insgesamt 76 hochwertige Uhren im Verkaufspreis von 352.260,00 € aus der besonders gesicherten Schaufensterauslage zu entnehmen.

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Dieses Opfer und die vorgenannte Verkäuferin leiden seither unter psychischen Beeinträchtigungen.

Zwei der vier Täter hatten auf Grund des beherzten Eingreifens von Passanten im Zuge der Sofortfahndung unmittelbar nach der Tat festgenommen werden können und befinden sich seither in Untersuchungshaft. Der dritte Angeklagte hatte sich am 03.08.2006 am Grenzübergang Pomellen den Zielfahndern des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg gestellt und durch sein Geständnis zur weiteren Aufklärung der Tat beigetragen.

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Ihr Ansprechpartner bei der Staatsanwaltschaft Karlsruhe:
Oberstaatsanwalt Rehring
04.01.2007

Hinweis für die Medienvertreter:

Bitte richten Sie weitere Anfragen direkt an die Pressesprecher des jeweiligen Gerichts:
Amtsgericht Karlsruhe: RIAG Rastetter, Tel.: 0721/926-6758
alle anderen Gerichte: Herr VriLG Kleinheinz, Tel.: 0721/926-3158

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