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Mitteilung über Hauptverhandlungen in Strafsachen in der Woche vom 07. - 11.01.2008

Datum: 27.12.2007

Kurzbeschreibung: Hauptverhandlung wegen nachträglicher Sicherungsverwahrung

Mitteilung über Hauptverhandlungen in Strafsachen in der Woche vom 07. - 11.01.2008


1 Ks 100 Js 7534/07   nachträgliche Sicherungsverwahrung

Landgericht Karlsruhe
Hans-Thoma-Straße 7
76133 Karlsruhe
Dienstag, 08.01.2008 und Mittwoch, 09.01.2008,
jeweils 09.00 Uhr, Schwurgerichtssaal

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Vor dem Landgericht Karlsruhe wird über die Frage entschieden, ob gegen einen 63 Jahre alten Mann die nachträgliche Anordnung der Sicherungsverwahrung nach § 66b Strafgesetzbuch (StGB) auszusprechen ist. Eine solche Anordnung kommt in Betracht, wenn sich nach der Verurteilung wegen bestimmter schwerer Straftaten Tatsachen ergeben, die auf eine Gefährlichkeit des Verurteilten für die Allgemeinheit hindeuten und mit hoher Wahrscheinlichkeit erhebliche Straftaten mit schweren seelischen oder körperlichen Schädigungen für die Opfer zu befürchten sind.

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Der Mann ist in der Vergangenheit bereits wegen schwerster Straftaten strafrechtlich in Erscheinung getreten. U. a. war er im Oktober 1965 wegen Mordes in Tateinheit mit versuchter Notzucht mit Todesfolge zu einer Zuchthausstrafe von 15 Jahren verurteilt worden. Nach seiner Haftentlassung und verschiedenen weiteren Straftaten hatte er im August 1997 eine damals 75 Jahre alte Dame überfallen und war deswegen im September 1997 durch das Landgericht Karlsruhe wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit versuchtem Raub mit Todesfolge zu der Freiheitsstrafe von 11 Jahren verurteilt worden, die er mittlerweile vollständig verbüßt hat.

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Da dringende Gründe für die Anordnung der nachträglichen Sicherungsverwahrung sprechen, befindet sich der Betroffene aufgrund eines von der Staatsanwaltschaft erwirkten Unterbringungsbefehls des Landgerichts Karlsruhe weiterhin in Haft.

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Ihr Ansprechpartner bei der Staatsanwaltschaft Karlsruhe:
Staatsanwalt Bogs
27.12.2007

Hinweis für die Medienvertreter:

Bitte richten Sie weitere Anfragen direkt an den Pressesprecher des Landgerichts Karlsruhe, Herrn VRiLG Kleinheinz, Tel.: 0721/926-3158

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