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Bei Kontrolle auf Autobahn - 22 gefälschte Ausweise und drei Pässe gefunden - Haftbefehle erlassen

Datum: 22.01.2008

Kurzbeschreibung: 

Gemeinsame Presseerklärung Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe

Bei Kontrolle auf Autobahn – 22 gefälschte Ausweise und drei Pässe gefunden – Haftbefehle erlassen

BAB5/Ubstadt-Weiher/Bruchsal/Walldorf. Den richtigen Riecher hatten Beamte der Autobahnpolizei Walldorf am Montagvormittag bei der Kontrolle eines belgischen Pkw auf der Autobahn 5. Bei der gründlichen Durchsuchung des mit drei Männern im Alter von 24 bis 26 Jahren und einer 26-jährigen Frau besetzten Audis fanden die Beamten 22 gefälschte luxemburgische Ausweise sowie umfangreiches Beweismaterial.

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Der zuständige Richter am Amtsgericht Karlsruhe hat am Dienstagnachmittag Haftbefehl gegen die ihn Belgien und Südbaden wohnhaften Tatverdächtigen wegen Verdachts der Urkundenfälschung und des Kontoeröffnungsbetruges erlassen.

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Bei der Routinekontrolle auf einem Parkplatz der Autobahn 5 auf Gemarkung Ubstadt-Weiher fanden die Beamten zunächst einen angerauchten Joint im Aschenbecher des Fahrzeuges. Im Verlauf der Kontrolle ergab sich der Verdacht, dass die von den Insassen des Audis benutzten Pässe gefälscht sein könnten. Zudem fanden sich typische Fälscherutensilien wie Laminierfolie, ein Schneidgerät, ein Scanner sowie mehrere Lichtbilder der Personen.

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Mit Unterstützung von Beamten des Fahndungsdienstes der Autobahnpolizei Walldorf wurde der Pkw in der Folge gründlich durchsucht. Dabei konnten in Zeitschriften undWerbeprospekten eingeklebt, insgesamt 22 total gefälschte Ausweise mit den Lichtbildern von drei der vier Kontrollierten aufgefunden werden.

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Nach den weiteren durch die Kriminalpolizei-Außenstelle Bruchsal geführten Ermittlungen besteht der dringende Verdacht, dass die falschen Ausweise und Pässe zur Eröffnung von Konten in Luxemburg und im südbadischen Schopfheim benutzt worden waren und auch in Zukunft benutzt werden sollten. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen ist davon auszugehen, dass diese Konten ausschließlich in betrügerischer Absicht eröffnet und genutzt werden sollten.

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Bei vergleichbaren Taten wurden in der Vergangenheit nicht gedeckte Schecks und Überweisungen teilweise aus dem Ausland bei inländischen Banken auf Konten wertgestellt, die unter falschen Personalien eröffnet worden waren.

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Weitere umfangreiche Ermittlungen, insbesondere im benachbarten Ausland, sind erforderlich.

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