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Der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift Karlsruhe und der Staatsanwaltschaft Karlsruhe gelingt Schlag gegen den internationalen Rauschgifthandel

Datum: 26.10.2009

Kurzbeschreibung: 

Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe, des Regierungspräsidiums Karlsruhe und des Zollfahndungsamtes Stuttgart

26. Oktober 2009

Der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift Karlsruhe und der Staatsanwaltschaft Karlsruhe gelingt Schlag gegen den internationalen Rauschgifthandel
Über 1,5 Kilogramm Kokain und 1 Kilogramm Crack sichergestellt

Der Ermittlungsgruppe Rauschgift des Zollfahndungsamtes Stuttgart und des Regierungspräsidiums Karlsruhe (GER) ist ein erneuter Schlag gegen eine international agierende Rauschgiftbande gelungen. Zusammen mit der Staatsanwaltschaft Karlsruhe wurde seit einigen Monaten gegen eine vom Balkan aus operierende Rauschgifthändlerbande ermittelt. Die Ermittlungen wurden jetzt abgeschlossen. Mittlerweile konnten vier mutmaßlich Tatbeteiligte festgenommen werden.

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Der entscheidende Tipp kam aus der Schweiz. Beamte der Kantonspolizei Bern informierten im Januar 2009 ihre deutschen Kollegen, dass im Bahnhof Basel ein Kosovo-Albaner mit Wohnsitz in Karlsruhe im Besitz von einem Kilogramm Kokain festgenommen worden sei.

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Die GER Karlsruhe, eine gemeinsame Einheit von Zoll und Polizei zur Bekämpfung der international organisierten, grenzüberschreitenden Rauschgiftkriminalität, wurde daraufhin von der Staatsanwaltschaft Karlsruhe mit den Folgeermittlungen beauftragt.

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Im Verlauf umfangreicher verdeckter Maßnahmen konnte festgestellt werden, dass der Festgenommene Angehöriger einer vom Balkan aus operierenden Rauschgifthändlerbande ist, die seit 2008 den nordbadischen Raum, die Pfalz aber auch Norddeutschland illegal mit Betäubungsmitteln versorgte.

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Die Ermittlungen ergaben, dass weitere Rauschgiftdelikte auf das Konto der Gruppierung gehen. Im September 2008 wurde die Schwester des in der Schweiz Inhaftierten mit über fünf Kilogramm Heroin im Gepäck in Serbien festgenommen. Sie saß in einem Reisebus Richtung Frankfurt und war mit einem gefälschten deutschen Pass unterwegs. Eine Sicherstellung von 25 Kilogramm Marihuana im März 2009 in einem Reisebus in Kroatien, verborgen in Gefäßen mit eingelegtem Paprika, kann der Gruppe ebenfalls zugeordnet werden.

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Im Mai 2009 gelang es, in Karlsruhe und bei Hagenbach vier Personen festzunehmen und über 1,5 Kilogramm hochprozentiges Kokain und ein Kilogramm Crack, eine besonders gefährliche rauchbare Kokainart, sicherzustellen. Gegen die drei Männer und eine Frau im Alter von 22 bis 39 Jahren erließ der zuständige Richter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe Haftbefehl. Sie befinden sich bis heute in Untersuchungshaft und wurden mittlerweile zum Landgericht Karlsruhe angeklagt.

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