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Nach Auseinandersetzung vor Gaststätte am 23. Mai - 30jähriger Mann verstarb an schweren Kopfverletzungen

Datum: 08.06.2009

Kurzbeschreibung: 

Gemeinsame Presseerklärung Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe

08. Juni 2009

Nach Auseinandersetzung vor Gaststätte am 23. Mai – 30-jähriger Mann verstarb an schweren Kopfverletzungen

Karlsruhe. Der am 23. Mai bei einer Auseinandersetzung vor einer Gaststätte in der Lammstraße lebensgefährlich verletzte Mann ist am Sonntag an den Folgen seiner schweren Kopfverletzungen im Krankenhaus verstorben.

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Wie berichtet, kam es gegen 22.00 Uhr vor der Gaststätte zu einem handfesten und lautstarken Streit zwischen mehreren Gästen der Lokalität. Möglicherweise um diesen Streit zu schlichten, begab sich der alkoholisierte 30-Jährige zu der Gruppe und wurde dort unvermittelt mit Faustschlägen traktiert. Da der Geschädigte von mehreren dieser Schläge getroffen wurde, ging er zu Boden und schlug mit dem Hinterkopf auf der Straße auf.

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Dabei schlug er derart heftig auf, dass er bewusstlos liegenblieb und mit einem Schädelbasisbruch ins Krankenhaus gebracht werden musste. Dort verstarb er nun trotz aller ärztlichen Mühen an den Folgen der schweren Verletzung.

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Die Polizei, die mit starken Kräften vor Ort war, hatte in der Tatnacht die Personalien aller anwesenden Gäste festgestellt. Im Rahmen der mit Hochdruck durch die Kriminalpolizei geführten Ermittlungen sind zwischenzeitlich eine Vielzahl von Vernehmungen der Gäste durchgeführt worden, deren Angaben aber nicht wesentlich zu Klärung des Tatablaufes beitragen konnten. Die in enger Absprache mit der Staatsanwaltschaft wegen Körperverletzung mit Todesfolge geführten Ermittlungen konzentrieren sich derzeit auf eine mehrköpfige Personengruppe.

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Die Beteiligten der Gruppe, die sich zuvor ebenfalls als Gäste in der Lokalität aufgehalten hatten, äußern sich zu den Geschehnissen bislang unterschiedlich. Weitere neutrale Zeugen konnten bislang nicht gefunden werden.

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Polizei und Staatsanwaltschaft bitten daher, dass Passanten, die sich bislang noch nicht gemeldet haben und Angaben zu der Auseinandersetzung machen können, sich unter Telefon 0721/939-5555 mit dem rund um die Uhr erreichbaren Kriminaldauerdienst in Verbindung setzen.

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