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Versuchter Totschlag in der Rheinstrandsiedlung offenbar weitgehend geklärt - 16 Jahre alter Tatverdächtiger in Untersuchungshaft - Tathintergrund noch unklar

Datum: 23.12.2010

Kurzbeschreibung: 

Gemeinsame Presseerklärung Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe

23. Dezember 2010

Versuchter Totschlag in der Rheinstrandsiedlung offenbar weitgehend geklärt - 16 Jahre alter Tatverdächtiger in Untersuchungshaft - Tathintergrund noch unklar

Karlsruhe. Mit der am Mittwochnachmittag in der Nähe von Mainz erfolgten Festnahme eines 16 Jahre alten Tatverdächtigen sind die Karlsruher Ermittlungsbehörden bei der Klärung eines am frühen Sonntagabend in der Rheinstrandsiedlung verübten folgenschweren Messerangriffes den wohl entscheidenden Schritt vorangekommen.

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Wie berichtet, war ein 17-Jähriger auf der Höhe der Sporthalle der Adam-Remmele-Schule unvermittelt von einem Unbekannten an der Schulter gepackt und mit einem Messerstich in den Bauch lebensgefährlich verletzt worden.

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Zu einer eventuellen Vorgeschichte und möglichen Hintergründen der Tat machten allerdings weder der Begleiter des 17-Jährigen noch der sich nach einer Operation inzwischen glücklicherweise außer Lebensgefahr befindliche Verletzte zunächst Angaben. Im Rahmen der weiteren kriminalpolizeilichen Ermittlungen kam aber schließlich zutage, dass es zwischen Opfer und Täter eine Vorbeziehung gegeben hatte.

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Offenbar war es unter den beiden bereits polizeilich in Erscheinung getretenen Jugendlichen zu einem Streit gekommen, in dessen Folge der jüngere den um ein Jahr älteren letztlich die schwere Stichverletzung beibrachte.

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Nach dem Geschehen flüchtete der Täter zwar in zunächst unbekannte Richtung. Doch kamen die Kriminalbeamten bereits in einem frühen Stadium ihrer Ermittlungen über weitere Jugendliche und mit Hilfe kriminalpolizeilicher Methoden auf die Spur des 16-Jährigen.

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Dabei waren die Verdachtsmomente gegen den jungen Mann derart belastend, dass der zuständige Richter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe gegen ihn Haftbefehl erließ.

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Zur Wochenmitte hin verdichteten sich die Hinweise, dass sich der Verdächtige in Richtung der rheinland-pfälzischen Hauptstadt abgesetzt hatte. Unterstützt von ihren Kollegen des Fahndungsdezernates und der örtlich zuständigen Polizei konnten die Karlsruher Kriminalbeamten den dort bei einem Freund untergetauchten Verdächtigen schließlich dingfest machen.

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Dem Beschuldigten, der sich zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen bislang nicht äußert, wurde der Haftbefehl eröffnet; inzwischen erfolgte seine Einlieferung in eine Jugend-Justizvollzugsanstalt.

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Bei den derzeit noch andauernden Ermittlungen sollen die genauen Tathintergründe wie auch der exakte Tatablauf weiter geklärt werden.

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