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Ermittlungen zum Schusswaffengebrauch nach bewaffnetem Banküberfall in Karlsruhe am 10. Dezember 2010

Datum: 21.12.2010

Kurzbeschreibung: 

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Regierungspräsidiums Karlsruhe

21.12.2010

Ermittlungen zum Schusswaffengebrauch nach bewaffnetem Banküberfall in Karlsruhe am 10. Dezember 2010

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Dezernats Sonderfälle/Organisierte Kriminalität des Regierungspräsidiums Karlsruhe sowie die bisherigen kriminaltechnischen Untersuchungen ergeben in Bezug auf den Schusswaffeneinsatz der Polizeibeamten folgenden aktuellen Sachstand:

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Die Polizeibeamten erwiderten den gegen sie gerichteten Angriff mit insgesamt 19 Schüssen. Beide Beamte benutzten dabei ihre Polizei-Dienstpistole, Heckler & Koch P 2000.

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Wie bereits berichtet, hatten mehrere Zeugen bestätigt, dass die beiden Täter das Feuer auf die Polizeibeamtin und den Polizeibeamten eröffnet hatten. Von Seiten der Täter wurden dabei mindestens zehn Schüsse abgegeben, wobei die Schüsse wahrscheinlich alle aus der Waffe des Mannes stammten.

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Außerdem trug der männliche Täter zwei weitere gefüllte Magazine mit jeweils 14 Schuss Munition am Körper.

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Bei der Waffe des Täters handelte es sich um eine halbautomatische Selbstladepistole tschechischer Herkunft, 9 mm „Luger“. Von der weiblichen Täterin wurde eine halbautomatische Selbstladepistole polnischer Herkunft, 7,62 mm „Tokarew“ mitgeführt. Damit schoss sie sich einmal in den Kopf. Ob sie davor auch selbst einmal auf die Beamten geschossen hatte, ist offen. Ein solcher weiterer Schuss aus ihrer Waffe ist kriminaltechnisch nicht auszuschließen.

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Die 28 Jahre alte Polizeiobermeisterin wurde durch einen Treffer aus der Waffe des männlichen Täters schwer verletzt.

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Der Streifenwagen der beiden Polizeibeamten wies zudem mehrere Einschüsse auf.

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