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17-Jähriger nach Messerstich in Lebensgefahr - Ermittlungen wegen versuchten Totschlags

Datum: 20.12.2010

Kurzbeschreibung: 

Gemeinsame Presseerklärung Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe

20. Dezember 2010

17-Jähriger nach Messerstich in Lebensgefahr - Ermittlungen wegen versuchten Totschlags

Karlsruhe. Ein bislang unbekannter Täter hat am Sonntagabend in der Rheinstrandsiedlung einen 17-jährigen Schüler mit einem Messer lebensgefährlich verletzt. Der Geschädigte lief gegen 18.35 Uhr mit einem Freund vom Kirchplatz in Daxlanden in Richtung Straßenbahnhaltestelle Thomas-Mann-Straße. Auf dem Gehweg zwischen der Adam-Remmele-Schule und der August-Dosenbach-Straße kam den Beiden in Höhe der Sporthalle ein Mann entgegen.

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Dieser packte den Geschädigten unvermittelt an der Schulter und rammte ihm ein Messer in den Bauch. Danach ging der Täter in Richtung der Straße "Kleiner Anger" flüchtig. Der stark blutende Geschädigte brach kurze Zeit später zusammen.

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Ein durch den Freund sofort alarmierter Notarzt und der Rettungsdienst übernahmen die Erstversorgung des Verletzten. Danach wurde er in ein Krankenhaus gebracht, wo er notoperiert werden musste. Die Ärzte stellten dabei eine einige Zentimeter breite und sehr tiefe Stichverletzung im Bereich des Unterbauches mit inneren Verletzungen fest. Nach Auskunft der behandelnden Ärzte besteht bei dem 17-Jährigen akute Lebensgefahr.

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Die Polizei leitete sofort nach Bekanntwerden der Tat eine Fahndung nach dem Flüchtigen ein, an der alle zur Verfügung stehenden Streifenwagen beteiligt waren. Diese bis in späten Abend andauernden Suchmaßnahmen blieben jedoch ohne Erfolg. Der Gesuchte, der einen Drei-Tage-Bart trug, ist nach den bisherigen Erkenntnissen 20 bis 25 Jahre alt und war bekleidet mit einer schwarzen Bomberjacke mit Kapuze, einer schwarzen oder dunklen Jogginghose sowie mit einer blauen Wollmütze.

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Umgeschnallt hatte er eine Bauchtasche, in welcher sich zuvor offenbar das Tatmesser befand. Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe und das Dezernat für Kapitalverbrechen der Kriminalpolizei haben die Ermittlungen zu den noch völlig unklaren Hintergründen der Tat aufgenommen. Hierbei wird auch geprüft, ob zwischen Täter und Opfer eine Vorbeziehung bestand.

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