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Zum Banküberfall am vergangenen Freitag: Schwer verletzte Polizeibeamtin weiter auf dem Weg der Genesung - Selbsttötung der Täterin nach vorläufigem Obduktionsergebnis bestätigt - Täterpaar war in Pforzheimer Hotel abgestiegen

Datum: 13.12.2010

Kurzbeschreibung: 

Gemeinsame Presseerklärung Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe

13- Dezember 2010

Zum Banküberfall am vergangenen Freitag: Schwer verletzte Polizeibeamtin weiter auf dem Weg der Genesung - Selbsttötung der Täterin nach vorläufigem Obduktionsergebnis bestätigt - Täterpaar war in Pforzheimer Hotel abgestiegen

Karlsruhe. Die nach dem bewaffneten Raubüberfall auf eine Bankfiliale am Karlstor bei einem Schusswechsel mit den Tätern schwer verletzte Polizeibeamtin befindet sich weiter auf dem Weg der Genesung. Auch ist nach Auskunft der Ärzte mit bleibenden Schäden nicht zu rechnen.

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Während die 28 Jahre alte Polizeiobermeisterin noch einige Tage in der Klinik verbleiben muss, laufen die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei Karlsruhe nach wie vor auf Hochtouren. So hat sich nach dem nunmehr vorliegenden vorläufigen Ergebnis der Obduktion der 38 Jahre alten Täterin die Annahme bestätigt, dass die Frau sich mit einem Schuss selbst getötet hat.

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Wie berichtet, war es der Kriminalpolizei bereits in einem frühen Stadium der Ermittlungen gelungen, das Hotelzimmer des Täterpaars in Pforzheim ausfindig zu machen. Dort entdeckten die Ermittler weitere Hinweise zur Identität des aus Tschechien kommenden Paares. So wurden dort persönliche Papiere und Dokumente wie auch Kleidungsstücke beschlagnahmt.

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Die Ermittlungsbehörden gehen weiter davon aus, dass es sich bei dem toten Täterpaar um die als "Gentlemen-Täter" bezeichneten Räuber handelt. Letzten Aufschluss hierüber wird das zeitnah erwartete Ergebnis der DNA-Analyse geben.

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Unterdessen sollen Ermittlungen in Tschechien die Hintergründe der Taten weiter erhellen. Ein besonderes Augenmerk richten die Ermittler dabei auf die Frage, inwieweit Verbindungen des Paares nach Deutschland vorhanden waren.

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Mit Blick auf weitere Informationen bitten Staatsanwaltschaft und Polizeipräsidium Karlsruhe aus ermittlungstaktischen Gründen noch um ein wenig Geduld. Voraussichtlich werden die Behörden über den aktuellen Ermittlungsstand bis zur Wochenmitte im Rahmen einer Pressekonferenz die Öffentlichkeit umfassend informieren.

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Ergänzende Anmerkung des Polizeipräsidiums:

Auch die Karlsruher Polizeipräsidentin Hildegard Gerecke ist über die Nachricht der voraussichtlich vollständigen Genesung der verletzten Polizeiobermeisterin erleichtert. "Seit Freitag ist bei uns eine große Zahl von Anrufen und Mails aus ganz Deutschland eingegangen, in denen gute Wünsche für die verletzte Beamtin sowie für die anderen an dem Geschehen beteiligten Kollegen übermittelt wurden. Hierfür sage ich auch auf diesem Weg ganz herzlichen Dank," so die über die große Anteilnahme sehr erfreute Polizeichefin.

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