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Nach tödlichem Unfall mit Streifenwagen - technische Aufzeichnungen ausgewertet

Datum: 18.02.2010

Kurzbeschreibung: 

Gemeinsame Presseerklärung Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe

Donnerstag, 18. Februar 2010

Nach tödlichem Unfall mit Streifenwagen - technische Aufzeichnungen ausgewertet

Karlsruhe. Nach der Kollision eines Streifenwagens mit einer Straßenbahn der Linie 3 in der Nacht zum Dienstag, bei dem ein 45-jähriger Polizeibeamter tödliche Verletzungen erlitt, sind die technischen Auswertungen weitgehend abgeschlossen. So ergaben die von der Verkehrspolizei im Auftrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe geführten Ermittlungen, dass die Lichtzeichenanlagen sowohl für den Straßen- als auch für den Tramverkehr fehlerfrei funktionierten und zum Unfallzeitpunkt für den Straßenverkehr auf der Moltkestraße bereits seit einiger Zeit Rot zeigten.

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Weiterhin belegt die Auswertung der Aufzeichnungen in der Bahn, dass deren Fahrer kurz vor dem tragischen Unfall noch mit einer Notbremsung versuchte, die Kollision zu vermeiden.

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Zudem war die Tram mit vorschriftsmäßiger Geschwindigkeit unterwegs. Ob an dem Streifenwagen neben dem Blaulicht auch das Martinshorn eingeschaltet war, steht derzeit noch nicht abschließend fest.

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Somit deutet nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen vieles darauf hin, dass der Fahrer des mit Sonderrechten zu einer Messerstecherei in der Landesaufnahmestelle für Asylbewerber fahrenden Streifenwagens bei der Einsatzfahrt die querende Straßenbahn übersehen haben dürfte.

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