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Nach schwerer räuberischer Erpressung in Langenbrücken - Tatverdächtige in Rottenburg am Neckar festgenommen - Staatsanwaltschaft stellt Haftbefehlsanträge

Datum: 10.05.2011

Kurzbeschreibung: 

Gemeinsame Presseerklärung Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe


10. Mai 2011

Nach schwerer räuberischer Erpressung in Langenbrücken - Tatverdächtige in Rottenburg am Neckar festgenommen - Staatsanwaltschaft stellt Haftbefehlsanträge


Bad Schönborn - Langenbrücken/Rottenburg am Neckar. Nach der schweren räuberischen Erpressung am Samstagnachmittag auf einem Parkplatz in der Hauptstraße in Langenbrücken ist den Ermittlungsbehörden ein rascher Fahndungserfolg gelungen.

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Am Montagabend sichteten Beamte des örtlichen Polizeireviers im Stadtgebiet von Rottenburg am Neckar den von den Tätern benutzten Pkw, einen dunklen BMW mit RE-Zulassung, und nahmen die Insassen fest. Gegen zwei 25 und 41 Jahre alte rumänische Staatsangehörige hat die Staatsanwaltschaft Karlsruhe am Dienstag beim zuständigen Richter Anträge auf Erlass von Haftbefehlen gestellt.

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Nach dem Überfall in Bad Schönborn, bei dem wie berichtet ein 17-jähriger Jugendlicher mit einer Pistole bedroht und zur Herausgabe von Bargeld gezwungen worden war, hatten die Ermittler der Kriminalpolizei-Außenstelle Bruchsal das Kennzeichen des von den Tätern benutzen Fahrzeuges in den polizeilichen Fahndungssystemen ausgeschrieben.

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Als Beamte des Polizeireviers Rottenburg am Neckar das Fahrzeug anhalten wollten, versuchte der Fahrer des Wagens vor der Kontrolle zu flüchten. Das Fahrzeug konnte jedoch nach kurzer Verfolgung gestellt und die Insassen festgenommen werden. Obwohl das Auto von der Polizei gründlich durchsucht wurde, konnte die bei der Tat in Langenbrücken verwendete Waffe bislang nicht aufgefunden werden.

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Bei dem jüngeren der beiden Tatverdächtigen handelt es sich nach den bisherigen Ermittlungen um den Mann, der den Jugendlichen mit der Waffe bedroht hatte. Der Ältere hatte kurz nach der Tat das Fahrzeug vom Beifahrersitz aus gestartet und so die Flucht ermöglicht. Die ebenfalls im Auto anwesende Frau hat den bisherigen Erkenntnissen zufolge keinen Tatbeitrag geleistet.

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Alle drei wohnsitzlosen Personen sind polizeibekannt und bundesweit wegen Betrugsdelikten in Erscheinung getreten. Die beiden Männer werden noch am Dienstag dem Haftrichter vorgeführt.

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