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Bruchsaler Bankräuber in der Türkei verurteilt - Flucht schützte nicht vor Strafverfolgung

Datum: 18.03.2011

Kurzbeschreibung: 

Gemeinsame Presseerklärung Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe

Freitag, 18. März 2011

Bruchsaler Bankräuber in der Türkei verurteilt - Flucht schützte nicht vor Strafverfolgung

Kraichtal. Dass die Arme des Gesetzes weit reichen, musste ein inzwischen 30-jähriger türkischer Staatsangehöriger erfahren.

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Wie die Staatsanwaltschaft Karlsruhe und das Polizeipräsidium Karlsruhe am Freitag, den 18.03.2011, mitteilten, hatte der in Bruchsal geborene und aufgewachsene Beschuldigte im April 2006 mit einer Pistole bewaffnet die Sparkasse in Kraichtal-Unteröwisheim überfallen und mehrere 1.000 € erbeutet.

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Obwohl die Ermittlungsbeamten der Kriminalaußenstelle Bruchsal den Täter seinerzeit bereits wenige Stunden nach der Tat identifizieren konnten, gelang diesem noch vor dem polizeilichen Zugriff mit dem Ausweis seines Bruders die Flucht in die Türkei. Dort wähnte er sich offenbar vor den deutschen Ermittlungsbehörden sicher.

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Nicht gerechnet hat er allerdings mit dem Spürsinn und der Hartnäckigkeit der Bruchsaler Kriminalpolizei und den justiziellen Möglichkeiten der Staatsanwaltschaft.

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Während die Ermittler den Fluchtweg und Aufenthaltsort in akribischer Kleinarbeit nachvollziehen konnten, übersandte die Staatsanwaltschaft Karlsruhe die kompletten Ermittlungsakten an die türkischen Justizbehörden, welche die Strafverfolgung gegen ihren eigenen Staatsangehörigen übernahmen. Nach erfolgter Festnahme im Jahr 2009 wurde der Beschuldigte mittlerweile wegen Bankraubs zu einer Freiheitsstrafe von 8 Jahren und 4 Monaten verurteilt.

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Die Tatsache, dass der Flüchtige mit dem Ausweis seines Bruders in die Türkei eingereist war und dort einige Jahre unter falschen Personalien lebte, brachte ihm eine weitere Haftstrafe von 1 Jahr und 8 Monaten ein.

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