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Überregional agierende Einbrecherbande festgenommen - Verdacht auf rund 50 Einbrüche insbesondere in Bäckereien - Haftbefehle gegen sieben Tatverdächtige erlassen

Datum: 21.02.2011

Kurzbeschreibung: 

Gemeinsame Presseerklärung Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe

21. Februar 2011

Überregional agierende Einbrecherbande festgenommen - Verdacht auf rund 50 Einbrüche insbesondere in Bäckereien - Haftbefehle gegen sieben Tatverdächtige erlassen

Karlsruhe/Rhein-Neckar-Raum/Rastatt/Gaggenau/Pforzheim/Wörth. Mit der Festnahme mehrerer Mitglieder einer überregional agierenden Einbrecherbande durch die Kriminalpolizei Karlsruhe hat eine seit Mitte 2010 andauernde Serie von Einbrüchen insbesondere in Bäckereien ein Ende gefunden. Gegen sieben festgenommene Männer im Alter von 15 bis 23 Jahren haben die zuständigen Richter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe in den letzten Wochen Haftbefehle wegen schweren Bandendiebstahls erlassen. Der durch die in wechselnder Besetzung agierende Bande entstandene Sach- und Diebstahlsschaden beläuft sich nach den Erkenntnissen der Polizei auf rund 70.000 Euro.

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Auf die Spur der allesamt polizeibekannten Männer kamen die Ermittlungsbehörden nach einem Einbruchsversuch in eine Bäckerei in der Nacht zum Heiligabend in der Karlsruher Weststadt. Ermittler des Karlsruher Einbruchsdezernates sowie Fahnder des Mobilen Einsatzkommandos der Landespolizeidirektion Karlsruhe hatten sich an die Fersen von vier Männern geheftet. Nach einem in derselben Nacht verübten versuchten Einbruch in die Bäckerei eines Lebensmittelmarktes in Ettlingen schlugen die Fahnder dann zu und nahmen die 15, 18, 19 und 20 Jahren alten Männer fest. Noch an Heiligabend erließ ein Richter Haftbefehl gegen die in Karlsruhe wohnhaften Männer.

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Doch damit standen die vom Dezernat für Bandendelikte der Karlsruher Kripo geführten Ermittlungen erst am Anfang. Durch weitere Nachforschungen im Umfeld der Inhaftierten konnte am 11. Januar ein weiteres mutmaßliches Mitglied der Bande ermittelt und in Karlsruhe festgenommen werden. Etwa einen Monat später, Mitte Februar 2010, klickten dann zum vorerst letzten Mal die Handschellen. Nachdem auch zwei weitere 18 und 19 Jahre alte Männer aus Karlsruhe in den Fokus der Ermittlungen gerieten, nahm die Kriminalpolizei die beiden ebenfalls aus Karlsruhe stammenden Heranwachsenden am 14. Februar fest. Gegen den jüngeren der beiden Männer erließ ein Richter Haftbefehl. Der Haftbefehl gegen den 19-Jährigen wurde gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt.

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Den ermittelten Personen wird nach jetzigem Stand vorgeworfen, in wechselnder Besetzung rund 50 Einbrüche im Stadt- und Landkreis Karlsruhe, im angrenzenden Rhein-Neckar-Raum, in Rastatt und Gaggenau sowie in Pforzheim und in Wörth begangen zu haben. Obwohl die Tatverdächtigen bei ihren Beutezügen überwiegend Bäckereien heimsuchten, verübten sie auch Einbrüche in Friseurbetriebe, eine Schule und eine Kindertagesstätte. Das dabei erbeutete Bargeld, meist Beträge von mehreren hundert Euro, gaben die jungen Männer offenbar schnell wieder aus. Es dürfte nach den Erkenntnissen der Ermittlungsbehörden zum großen Teil verspielt worden sein. Die Festgenommenen sind in Teilen geständig und befinden sich zwischenzeitlich in unterschiedlichen Justizvollzugsanstalten.

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