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Gewerbsmäßiger Diebstahl von Radkappen - Erfolgreiche Ermittlungen des Polizeireviers Philippsburg

Datum: 03.02.2011

Kurzbeschreibung: 

Gemeinsame Presseerklärung Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe

03. Februar 2011

Gewerbsmäßiger Diebstahl von Radkappen - Erfolgreiche Ermittlungen des Polizeireviers Philippsburg

Nördlicher Landkreis Karlsruhe, Rhein-Neckar-Kreis und Südpfalz. Wegen gewerbsmäßigen Diebstahls wird sich ein 27 Jahre alter Mann aus dem nördlichen Landkreis Karlsruhe verantworten müssen.

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Der junge Mann steht nach den Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft im dringenden Verdacht, seit Oktober 2010 im Landkreis Karlsruhe, im Rhein-Neckar-Kreis wie auch in der benachbarten Südpfalz rund 150 Mal von geparkten Autos neue wie auch gebrauchte Radkappensätze abmontiert und anschließend über das Internet zum Verkauf angeboten zu haben.

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Der von dem 27-Jährigen hierbei angerichtete Schaden dürfte sich auf weit über 15.000 Euro beziffern. Aufgrund eines von der Staatsanwaltschaft Karlsruhe erwirkten richterlichen Beschlusses durchsuchten Polizeibeamte am Mittwoch die Wohnung wie auch den Arbeitsplatz des jungen Mannes und stießen dabei auf nicht weniger als 43 gestohlene Radkappensätze sowie einen Satz Kompletträder im Gesamtwert von circa 5.000 Euro. Unter dem Druck der vorliegenden Beweise legte der vorübergehend festgenommene Verdächtige schließlich ein umfangreiches Geständnis ab.

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Auf seine Spur waren die Beamten des Bezirksdienstes beim Polizeirevier Philippsburg gekommen, nachdem in der vergangenen Woche im Revierbereich eine starke Häufung von Radkappendiebstählen festzustellen war. Bei ihren Ermittlungen bezogen die Polizisten auch das Internet mit ein und stießen hier im Angebot eines Auktionshauses auf auffällige Parallelen mit den verübten Diebstählen.

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In der Folge konnten die Beamten den 27-Jährigen ermitteln und dabei nicht nur bekannte, sondern auch solche Diebstähle an Kraftfahrzeugen klären, die bislang von den Geschädigten noch gar nicht zur Anzeige gebracht worden waren. Dabei kam überdies zutage, dass der in einem metallverarbeitenden Betrieb tätige Mann auch an seinem Arbeitsplatz lange Finger gemacht und die erbeuteten Spezialwerkzeuge gleichfalls über das Internet verkauft hatte.

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Beim Polizeirevier Philippsburg sind derzeit noch weitere umfangreiche Ermittlungen im Gange. Unter anderem gilt es, das sichergestellte Diebesgut bestimmten Taten zuzuordnen und den Eigentümern wieder auszuhändigen. Da an gestohlenen Gegenständen kein Eigentum erlangt werden kann, muss außerdem so mancher Käufer damit rechnen, dass sich der im Internet als vermeintliches Schnäppchen erstandene Radkappensatz als absolute Fehlinvestition herausstellt.

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