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Überregional agierende Einbrecherbande gefasst

Datum: 27.01.2011

Kurzbeschreibung: 

Gemeinsame Presseerklärung Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe

27. Januar 2011

Überregional agierende Einbrecherbande gefasst

Nördlicher Landkreis Karlsruhe. Mit der Festnahme von drei chilenischen Staatsangehörigen ist der Polizei im nördlichen Landkreis Karlsruhe in den zurückliegenden Tagen ein erfolgreicher Schlag gegen überregional operierende Wohnungseinbrecher gelungen.

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Wie die Staatsanwaltschaft Karlsruhe und das Polizeipräsidium Karlsruhe am Donnerstag mitteilten, hatte die aus Beamten der Polizeireviere Philippsburg, Bruchsal, Bad Schönborn und der Kriminalaußenstelle Bruchsal bestehende Ermittlungsgruppe "EG Eigentum" seit Anfang Dezember des letzten Jahres eine deutliche Zunahme von Wohnungseinbrüchen in den Bereichen Waghäusel und Graben-Neudorf festgestellt.

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Im Zuge der weiteren Ermittlungen kristallisierte sich rasch ein Brennpunkt entlang der Bahnlinie Mannheim-Karlsruhe mit übereinstimmender Arbeitsweise und Tatzeiten in den frühen Abendstunden heraus. Weiterhin konnte festgestellt werden, dass über den nördlichen Landkreis Karlsruhe hinaus auch Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis und verschiedene Stadtteile von Mannheim betroffen waren.

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Auf Grundlage dieser Erkenntnisse führte die "EG Eigentum Nord" in den zurückliegenden Wochen zusammen mit Beamten des Polizeireviers Philippsburg, einer Karlsruher Einsatzabteilung sowie der Bereitschaftspolizei Bruchsal Observationsmaßnahmen an relevanten Bahnhöfen zu den tatkritischen Zeiten durch.

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Diese Maßnahmen führten am vergangenen Montagabend zum Erfolg, als Einsatzbeamte der Bruchsaler Bereitschaftspolizei drei verdächtige Personen am Bahnhof Wiesental kontrollieren wollten. Sie vereitelten nicht nur deren Flucht, sondern konnten darüber hinaus typische Einbruchsutensilien auffinden.

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Bei der anschließenden Vernehmung behaupteten die vorläufig festgenommenen Personen - zwei 48- und 52-jährige männliche sowie eine 33-jährige chilenische Staatsangehörige - aus Frankfurt zu kommen. Weitere Angaben verweigerten sie.

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Während die beiden Männer zunächst wegen illegalen Aufenthalts in Abschiebehaft genommen wurden, kam die Frau aufgrund fehlender Beweise wieder auf freien Fuß. Sie verließ Bruchsal mit öffentlichen Verkehrsmitteln, wobei ihr Kräfte des Mobilen Einsatzkommandos aus Karlsruhe unbemerkt folgten. Zielstrebig begab sie sich zu ihrem Unterschlupf in einer Dachwohnung der Mannheimer Innenstadt. Dort konnte bei der anschließenden Durchsuchung ein umfangreiches Diebesgutlager mit hochwertigem Schmuck im Wert von mehreren zehntausend Euro sowie rund 8.000 Euro Bargeld in unterschiedlicher Währung sichergestellt werden.

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Die Beschuldigte legte aufgrund der Beweislast ein Teilgeständnis ab und räumte ein, zusammen mit ihren beiden Landsleuten entsprechende Wohnungseinbrüche verübt zu haben. Gegen sie und ihre beiden Tatgenossen wurden inzwischen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe durch den zuständigen Richter Haftbefehl erlassen.

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Aufgabe der gemeinsamen Ermittlungsgruppe wird es in den nächsten Tagen sein, den sichergestellten wertvollen Schmuck nebst hochwertiger Uhren und Goldmünzen verübten Wohnungseinbrüchen zuzuordnen und den Geschädigten auszuhändigen.

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